FPÖ fordert Abschaffung der CO2-Steuer in Kärnten

Die Freiheitlichen kritisieren die Bundesregierung und die rot-schwarze Landesregierung wegen steigender Armut. In der Landtagssitzung wird ein Dringlichkeitsantrag eingebracht, der unter anderem die Abschaffung der CO2-Steuer vorsieht.
Die FPÖ Kärnten macht die Untätigkeit der Regierung für wachsende Armut verantwortlich. Laut Christian Eila, Obmann des Kärntner Netzwerkes, trifft die Teuerung die Mitte der Gesellschaft, während sich die Lage für armutsgefährdete Menschen verschärft.
Erwin Angerer, Klubobmann der FPÖ, sieht die Verantwortung bei der Bundesregierung und der rot-schwarzen Landesregierung. „Dass die Menschen immer stärker unter der Teuerung leiden und die Armut wächst, haben wir der Untätigkeit der Bundesregierung zu verdanken – und die rot-schwarze Landesregierung unterstützt das auch noch“, so Angerer.
111.000 Armutsgefährdete in Kärnten
Nach Angaben von SPÖ-Bundesministerin Schumann gibt es 111.000 Armutsgefährdete in Kärnten. Angerer bezeichnet diese Zahl als schockierend und als Alarmsignal. Viele Menschen wüssten nicht, wie sie die steigenden Heizkosten stemmen sollen. Wohnen werde immer teurer, die Energie- und Lebensmittelpreise stiegen weiter, während SPÖ und ÖVP tatenlos zusehen würden.
Dringlichkeitsantrag im Landtag
Die FPÖ bringt in der Landtagssitzung einen Dringlichkeitsantrag ein. Dieser sieht vor, die CO2-Steuer abzuschaffen, die Mineralölsteuer zu halbieren, die Stromkosten zu senken und heimisches Gas zu nutzen. „Die Kärntner Bevölkerung braucht Taten und keine leeren Versprechen“, fordert Angerer.
Quelle: https://www.fpoe-ktn.at/reader-news/untaetigkeit-der-regierung-sorgt-fuer-wachsende-armut
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