FPÖ fordert Abschaffung der Flugabgabe in Österreich

Der niederösterreichische FPÖ-Wirtschaftssprecher Dieter Dorner kritisiert die Flugabgabe scharf und verlangt deren sofortige Abschaffung. Anlass sind Medienberichte über die verzögerte Modernisierung der AUA-Flotte wegen hoher Standortkosten.
Die Austrian Airlines muss vorerst auf fünf geplante Boeing-787-Dreamliner verzichten. Stattdessen bleiben die alten Boeing-777-Modelle in den kommenden Jahren im Einsatz. Die neuen Langstreckenmaschinen werden an anderen Standorten stationiert, wie der Lufthansa-Konzern mitteilt. Als Grund nennt das Unternehmen die hohen Standortkosten am Flughafen Wien-Schwechat. Ein zentraler Kostenfaktor sei die Flugabgabe.
LAbg. Dieter Dorner, Wirtschaftssprecher der FPÖ Niederösterreich, reagiert mit scharfer Kritik auf diese Entwicklung. „Der SPÖ-Finanzminister und der ÖVP-Wirtschaftsminister müssen jetzt endlich aufwachen und handeln. Oder worauf warten die beiden Herren noch? Dass noch mehr Flugzeuge und noch mehr Passagiere Österreich verlassen und weitere Arbeitsplätze vernichtet werden und der einst stolze Flughafen Wien-Schwechat zunehmend zum Geister-Airport mutiert?“, so Dorner laut Aussendung.
Abzug von Fluggesellschaften als Warnsignal
Dorner verweist auf den laufenden Rückzug von Fluggesellschaften wie Ryanair, Wizz Air und Lufthansa aus Wien. Dies sei mehr als nur ein Weckruf und betreffe die Wettbewerbsfähigkeit des gesamten Wirtschaftsstandorts. „Diese Bundesregierung demoliert nachhaltig die österreichische Wirtschaft“, kritisiert der FPÖ-Politiker.
Niederösterreich brauche einen starken Flughafen, betont Dorner. Seine Forderung: „Schluss mit der Flugabgabe.“
Quelle: OTS
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