FPÖ fordert Auflösung der Tiroler Soziale Dienste GmbH

Nach angekündigten Kündigungen bei der Tiroler Soziale Dienste GmbH verlangt FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger die rasche Liquidation der Gesellschaft. Die Flüchtlingsagenden sollen zurück ins Landhaus.
Die Tiroler FPÖ erneuert ihre Forderung nach Auflösung der Tiroler Soziale Dienste GmbH. Landesparteiobmann Markus Abwerzger sieht in den angekündigten Kündigungen bei der Gesellschaft einen Anlass für ein politisches Umdenken der Landesregierung.
Die Auslagerung der Flüchtlingsagenden aus dem Landhaus in eine privatrechtliche Gesellschaft bezeichnet Abwerzger als schweren politischen Fehler der ÖVP. Bereits mehrfach habe seine Partei im Landtag die Auflösung gefordert.
Vorwurf der Steuergeldverschwendung
„Ein totes Pferd soll man nicht länger reiten“, so Abwerzger. Die massive Steuergeldverschwendung in Euromillionen-Höhe könne Landeshauptmann Anton Mattle (ÖVP) nicht schönreden. Er müsse sich der Verantwortung stellen, schließlich habe er die TSD von seinem Vorgänger Günther Platter übernommen.
Der FPÖ-Chef kritisiert vor allem die Anfangsjahre der Gesellschaft. Die Anmietung von Unterkünften sei ein Desaster gewesen, manche Mietverträge seien auf 30 Jahre abgeschlossen worden. Die Kosten trage der Tiroler Steuerzahler.
Rückführung ins Landhaus gefordert
Jetzt sei der richtige Zeitpunkt für eine Liquidation gekommen. Die Flüchtlingsagenden müssten wieder hoheitlich ins Landhaus überführt werden, „nur dann kehrt endlich Ruhe ein“, so Abwerzger.
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