FPÖ fordert Ausbau mobiler Palliativteams in Kärnten

Schwerkranke Menschen müssen derzeit wochenlang auf mobile Palliativbetreuung warten. Die FPÖ kündigt eine Landtagsinitiative an, um das Sterben zu Hause besser zu ermöglichen.
Die FPÖ will mit einer Initiative im Kärntner Landtag erreichen, dass schwerkranke Menschen künftig zu Hause sterben können. Derzeit reicht das Angebot an mobilen Palliativteams nicht aus, um allen Betroffenen eine Betreuung in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen.
Kritik an Wartezeiten
Christoph Staudacher, Gesundheitssprecher der Freiheitlichen, kritisiert die aktuelle Situation scharf. Es sei „unfassbar traurig“, dass der Wunsch vieler Schwerkranker nach einem würdevollen Sterben zu Hause nicht erfüllt werden könne. Die Wartezeiten von mehreren Wochen seien für sterbende Menschen nicht hinnehmbar.
Die Partei will mit ihrer parlamentarischen Initiative sicherstellen, dass sich solche Fälle nicht wiederholen. Ein Sterben in Würde müsse jedenfalls ermöglicht werden, so Staudacher. Die konkrete Ausgestaltung der geplanten Landtagsinitiative wurde noch nicht bekannt gegeben.
Worüber spricht Klagenfurt morgen?
Bald verfügbar: Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.
Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.