FPÖ fordert Sondersitzung wegen Interventioneller Radiologie

Mona HopfingerMona Hopfinger
Interventionelle Radiologie: zwei Ärzte vor einem C-Bogen und OP-Tisch mit Lücke, Zeit läuft ab.
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Freiheitlichen verlangen eine außerordentliche Sitzung des KABEG-Aufsichtsrates. Hintergrund ist die Kündigungswelle in der Interventionellen Radiologie in Klagenfurt und die Kritik eines Experten an der von Gesundheitslandesrätin Prettner angekündigten Lösung.

Ein Bericht der Kleinen Zeitung, in dem sich Martin Uggowitzer, Präsident der Österreichischen Röntgengesellschaft, zu den Folgen der Kündigungswelle in der Interventionellen Radiologie äußert, zeigt laut FPÖ, dass die Gesundheitslandesrätin noch keine tragfähige Lösung präsentiert habe.

Christoph Staudacher, Gesundheitssprecher der FPÖ, kritisiert die von Prettner vorgestellte Lösung als in der Praxis nicht umsetzbar. Nach Einschätzung des Experten bleibe von den Ankündigungen wenig Substanz übrig. Das Team der Interventionellen Radiologie in Graz arbeite bereits am Limit, weshalb es unrealistisch sei, dass von dort die Versorgungslücke in Klagenfurt geschlossen werden könne.

Spezialisten auf diesem Gebiet würden überall dringend gesucht und seien nicht austauschbar, so Staudacher. Gemeinsam mit Harald Trettenbrein, Mitglied des KABEG-Aufsichtsrates, fordere er eine Sondersitzung des Gremiums, um die Situation zu klären.

Die FPÖ will wissen, welchen konkreten Plan die Landesrätin und die KABEG verfolgen, um den Fortbestand der Abteilung nachhaltig und in umfassender Qualität zu sichern. Es gebe keine Zeit zu verlieren, Prettner müsse endlich Klarheit schaffen, heißt es in der Aussendung.

Quelle: https://www.fpoe-ktn.at/reader-news/prettners-angekuendigte-loesung-fuer-die-interventionelle-radiologie-ist-in-der-praxis-nicht-tragfaehig

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