FPÖ fordert tägliche Kontrollen im Olympischen Dorf

Wegen Lärm, Gegröle und Böllern verlangt die Innsbrucker FPÖ verstärkte Polizeikontrollen im Olympischen Dorf. Gemeinderat Reini Happ fordert Bürgermeister Johannes Anzengruber zum Handeln auf.
Im Olympischen Dorf in Innsbruck klagen Anrainer über anhaltende Lärmbelästigung. Laute Musik, nächtliches Gegröle und wiederholt gezündete Böller sorgen für Unmut bei den Bewohnern. FPÖ-Gemeinderat Reini Happ, selbst Anrainer, verlangt nun konsequente Maßnahmen.
„Es braucht endlich konsequente Maßnahmen, um die Bevölkerung zu schützen und die Lebensqualität im Stadtteil wiederherzustellen“, erklärt Happ. Seit Monaten seien die Bewohner mit den Störungen konfrontiert. „Das kann und darf kein Dauerzustand sein. Die Menschen haben ein Recht auf Ruhe und darauf, sich in ihrem eigenen Zuhause wohlzufühlen“, so der Gemeinderat.
Böller belasten Anrainer und Tiere
Besonders das wiederholte Zünden von Böllern kann eine erhebliche Belastung darstellen, vor allem für ältere und gesundheitlich empfindliche Menschen. Auch Tiere würden unter den plötzlichen Knallgeräuschen leiden. Hunde reagierten häufig mit Angst und Stress, heißt es.
Happ fordert Bürgermeister Johannes Anzengruber mit Nachdruck auf, die Zustände nicht länger hinzunehmen. Polizei und Mobile Überwachungsgruppe (MÜG) müssten im Olympischen Dorf verstärkt und täglich kontrollieren. „Wiederholte Ruhestörungen und das unzulässige Zünden von Böllern müssen konsequent unterbunden werden“, verlangt der FPÖ-Gemeinderat.
„Bürgermeister Anzengruber muss endlich aktiv werden. Die Menschen im Olympischen Dorf haben ein Recht auf Ruhe, Sicherheit und Lebensqualität“, betont Happ abschließend.
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