FPÖ fordert Wahlfreiheit bei Smart Metern in Wien

Mona HopfingerMona Hopfinger
Smart Meter und analoger Zähler mit Haus und Sicherheitssymbol vor Wien
© Mit KI (Gemini) generiert

Die FPÖ Wien verlangt ein Ende der verpflichtenden Installation intelligenter Stromzähler. Energiesprecher Klemens Resch kritisiert die geplante Ausweitung der Viertelstunden-Auslesung und fordert von Stadträtin Sima Einsatz für echte Wahlfreiheit.

Die FPÖ Wien spricht sich gegen den verpflichtenden Einbau von Smart Metern aus. Landtagsabgeordneter Klemens Resch, Energie- und Stadtwerkesprecher der Partei, kritisiert die zunehmend detaillierte Erfassung des privaten Stromverbrauchs. Wienerinnen und Wiener hätten ein Recht auf Privatsphäre und Selbstbestimmung, auch bei der Wahl ihres Stromzählers. SPÖ-Stadträtin Sima müsse sich für diese Rechte einsetzen.

Viertelstunden-Auslesung ab Jänner 2027

Besonders problematisch sei die angekündigte Ausweitung der Viertelstunden-Auslesung auf weitere Haushalte ab Jänner 2027. Wann jemand zu Hause sei und wie der Alltag aussehe, gehe den Energieversorger nichts an, betont Resch. Für eine korrekte Stromrechnung seien keine detaillierten Verbrauchsprofile notwendig. Technischer Fortschritt müsse den Menschen dienen und ihre Entscheidungsfreiheit respektieren.

Kritik an Druck auf Bürger

Wiederkehrende Berichte über Abschaltdrohungen und Konflikte beim Zählertausch zeigten den politischen Handlungsbedarf. Es sei inakzeptabel, Bürger wegen ihrer Ablehnung eines Smart Meters unter Druck zu setzen. Eine bloße Einschränkung einzelner Gerätefunktionen ersetze keine echte Wahlfreiheit, so der FPÖ-Politiker. Wer keinen fernkommunikationsfähigen Zähler möchte, müsse eine eichrechtskonforme Alternative erhalten.

Forderung nach gesetzlichem Recht

Die FPÖ verlangt ein gesetzlich abgesichertes Recht, auf einen Smart Meter zu verzichten, sowie wirksamen Schutz vor unnötiger Datenerfassung und Datenmissbrauch. Sima dürfe sich nicht hinter bundesgesetzlichen Vorgaben verstecken. Sie müsse einen respektvollen Umgang der Wiener Netze mit ihren Kunden sicherstellen und sich gegenüber der Bundesregierung für echte Wahlfreiheit stark machen. Die Wiener seien mündige Bürger und keine Versuchskaninchen für die Digitalisierung ihrer Privatsphäre, so Resch.

Quelle: https://www.fpoe-wien.at/newsdetailansicht/resch-schluss-mit-smart-meter-zwang-und-eingriffen-in-die-privatsphaere

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