FPÖ kritisiert Bundesregierung nach Ardo-Schließung

Nach der Schließung des Ardo-Werks wirft die FPÖ Niederösterreich der Bundesregierung vor, den Ernst der Lage nicht zu erkennen. Wirtschaftssprecher Dieter Dorner fordert billige Energie und Bürokratieabbau.
Die Bundesregierung habe den Ernst der Lage offensichtlich nicht erkannt, kritisiert Dieter Dorner, Wirtschaftssprecher der FPÖ Niederösterreich. Er reagiert damit auf Kritik von Angela Baumgartner (ÖVP) nach dem Ende des Ardo-Werks. Wenn die Regierung nicht rasch für günstige Energie, Investitionsanreize und weniger Bürokratie sorge, müssten weitere Werke in ganz Österreich schließen, so Dorner.
Österreich sei als Standort nicht mehr attraktiv und wettbewerbsfähig. Ardo sei nur ein aktuelles Beispiel, im Vorjahr habe es Agrana getroffen, erklärt der freiheitliche Landtagsabgeordnete.
Lob für Landbauer, Kritik an ÖVP-Wirtschaftspolitik
Anders als die Bundesregierung verrichte Verkehrs- und Sportlandesrat Udo Landbauer sehr gute und verlässliche Arbeit für Niederösterreich, betont Dorner. Die ÖVP schaffe es hingegen nicht, den Wirtschaftsmotor zum Laufen zu bringen.
Seit bald 40 Jahren stelle die ÖVP ununterbrochen den Wirtschaftsminister, und trotzdem seien die Abgaben so hoch wie nie, die Bürokratie so schlimm wie nie und die Belastungen für Betriebe und Bürger am höchsten Punkt der Geschichte, so der FPÖ-Politiker. Kein Mensch glaube mehr an diese Bundesregierung, schließt Dorner.
Quelle: OTS
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