FPÖ kritisiert Deutschkenntnisse von Lehrerin in NMS

In einer Mittelschule im Bezirk Melk sollen Schüler ihrer Deutschlehrerin bei der Artikelbestimmung geholfen haben. Der niederösterreichische FPÖ-Bildungssprecher Helmut Fiedler fordert Aufklärung und kritisiert die Bildungspolitik.
Der niederösterreichische FPÖ-Bildungssprecher Helmut Fiedler zeigt sich über einen Vorfall in einer Mittelschule im Bezirk Melk empört. Laut Fiedler mussten Schüler im Deutschunterricht des Leistungsniveaus „Standard AHS“ ihrer Lehrerin bei der richtigen Verwendung von Artikeln helfen.
„Dass unsere Kinder mit der Muttersprache Deutsch im Unterricht wegen mangelnder Deutschkenntnisse ausländischer Schüler immer wieder benachteiligt werden, ist nichts Neues“, so der Landtagsabgeordnete. Der aktuelle Fall stelle jedoch „eine ganz neue Dimension“ dar.
Kritik an Bildungsminister
Fiedler stellt die Frage, wie es möglich sei, dass elfjährige Kinder ihrer Deutschlehrerin aushelfen müssten. Er richtet seine Kritik auch an Bildungsminister Wiederkehr (Neos) und fragt, ob dieser den Bildungsauftrag falsch verstanden habe. Lehrer müssten die Kinder unterrichten und nicht umgekehrt, betont der FPÖ-Politiker.
Der Bildungssprecher sieht in dem Vorfall das Ergebnis einer „völlig falschen Asyl- und Bildungspolitik der letzten Jahre“. Er verlangt eine lückenlose Aufklärung des Falls.
Quelle: OTS
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