FPÖ kritisiert Greenpeace-Deklaration zum Gasausstieg

Die Wiener FPÖ attackiert die von SPÖ-Stadtrat Czernohorszky unterzeichnete Greenpeace-Deklaration zum Ausstieg aus fossilem Gas.
Klemens Resch, Energiesprecher der FPÖ Wien, übt scharfe Kritik an der Greenpeace-Deklaration durch die rot-pinke Stadtregierung. Die Deklaration sieht den Ausstieg aus fossilem Gas vor. Resch spricht von einem schwerwiegenden Eingriff in die Rechte der Bürger und einem Schuss ins eigene Knie.
Die Stadtregierung unterwerfe sich ideologischen Vorgaben von NGOs, statt pragmatische und leistbare Lösungen anzubieten, so der FPÖ-Abgeordnete. Für hunderttausende Haushalte bedeute der erzwungene Gasausstieg gigantische Kosten und massive Eingriffe in ihre Rechte.
Fernwärme selbst gasbasiert
Resch verweist darauf, dass die Wiener Fernwärme selbst großteils mit fossilem Gas betrieben werde. Den Bürgern wolle man die Gastherme hingegen verbieten. Der erzwungene Austausch hunderttausender funktionierender Gasheizungen werde Milliarden an Investitionen verschlingen.
„Wer soll das bitte bezahlen? Die Teuerung stellt die Menschen ohnehin schon vor enorme Herausforderungen“, so Resch. Der Umbau eines gut funktionierenden Systems, der tausende Euro pro Haushalt koste, sei rücksichtslos.
Höhere laufende Kosten befürchtet
Neben den Umstellungskosten rechnet die FPÖ mit höheren laufenden Kosten für neue Heizsysteme. Die Gasheizung gehöre nach wie vor zu den günstigsten Heizsystemen, betont Resch.
Die FPÖ lehnt ideologisch motivierte Zwangsmaßnahmen ab und fordert stattdessen Wahlfreiheit. In der Energieversorgung brauche es Wahlfreiheit und Technologievielfalt statt eines blindwütigen Verbots von Energieträgern. Resch fordert Stadtrat Czernohorszky auf, die Deklaration umgehend zurückzuziehen.
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