FPÖ kritisiert Landesregierung bei Gesundheit und Energie

Die burgenländische FPÖ übt Kritik an der Landesregierung. Gute Ansätze würden nicht konsequent umgesetzt, etwa in der Herzchirurgie oder bei der Medizin-Universität, so die Freiheitlichen, so der ORF.
Die Landesregierung habe zwar gute Ansätze, setze diese aber nicht konsequent um, kritisiert die burgenländische FPÖ. Als Beispiele nennt FPÖ-Klubobmann Christian Ries die Bereiche Herzchirurgie und Medizin-Universität.
Zu hohe Arztgehälter in Spitälern
Zentral sei es, ausgebildete Medizinerinnen und Mediziner im Burgenland zu halten – und zwar nicht nur in den Spitälern, so Ries. Das Land zahle in den Krankenhäusern zu hohe Gehälter für Ärzte, kritisiert der Klubobmann.
Niedergelassene Ärzte sollten eine stärkere Rolle einnehmen. Gesundheitsexperten würden bemängeln, dass zu viele Patientinnen und Patienten in Spitäler überwiesen würden – diese Aufgaben sollten Hausärzte übernehmen, so Ries.
Kritik an Energiepolitik
Auch in der Energiepolitik sieht die FPÖ Defizite. Ausschließlich auf erneuerbare Energien zu setzen, sei nicht ausreichend. Ein mögliches Pumpkraftwerk am Geschriebenstein sei nicht die Lösung, meint Ries.
Notwendig sei ein ausgewogener Energiemix. Die FPÖ fordert unter anderem, verstärkt auf die Erdgasreserven des Landes zurückzugreifen.
Worüber spricht Jennersdorf morgen?
Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.
Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.