FPÖ kritisiert Milliarden-Projekt für Windkraft

Mathias FischerMathias Fischer
Projekt Morgen: Windrad mit Euro-Münzen, Uhr und fallendem Graph mit 1,7 Mrd. €
© Mit KI (Gemini) generiert

Die FPÖ hat das „Projekt Tomorrow“ scharf angegriffen. Bereits 700 Millionen Euro seien finanziert worden, in den kommenden Jahren sollen mehr als eine Milliarde Euro folgen, so die FPÖ.

Die FPÖ hat am Donnerstag bei einer Pressekonferenz das „Projekt Tomorrow“ scharf kritisiert. Im Rahmen des Projekts seien bereits 700 Millionen Euro finanziert worden, in den kommenden Jahren würden noch einmal mehr als eine Milliarde Euro folgen.

Rentabilität nur in Ausnahmesituationen

Laut FPÖ-Landesparteiobmann Alexander Petschnig wäre das Projekt zwar in den aktuell geopolitischen Zeiten rentabel, es handle sich dabei aber um Ausnahmesituationen. Unter normalen Umständen – ohne Krieg in der Ukraine oder am Persischen Golf – habe der Preis unter fünf Cent gelegen, so Petschnig.

„Erst im Jahr 2021 mit Corona ist er tendenziell gestiegen, aber das sind ja Ausnahmesituationen, das ist unser Punkt“, sagte der FPÖ-Politiker. Die Selbstkosten lägen bei sechs oder sieben Cent, am Markt seien aber nur fünf Cent zu erwarten.

„Das heißt man geht mit hoher Wahrscheinlichkeit sehenden Auges in ein Verlustprojekt hinein.“

SPÖ weist Kritik zurück

Die SPÖ wies die Kritik der FPÖ zurück. Das „Projekt Tomorrow“ ermögliche dem Land Investitionen in der wohnortnahen Gesundheitsversorgung, sagte SPÖ-Klubobmann Roland Fürst.

Quelle: https://burgenland.orf.at/stories/3365860/

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