FPÖ kritisiert ÖVP-Forderungen zu Islam und Kopftuch

Die FPÖ Niederösterreich wirft der ÖVP vor, mit Forderungen nach einem Verbotsgesetz für den politischen Islam und härteren Strafen beim Kopftuchverbot nur auf sinkende Umfragewerte zu reagieren. Die Freiheitlichen hätten diese Themen bereits seit Jahren vertreten.
Der niederösterreichische FPÖ-Landesrat für Sicherheit und Asyl, Martin Antauer, hat die jüngsten Vorstöße der ÖVP zu Verboten im Zusammenhang mit dem politischen Islam scharf kritisiert. Die Bundesregierung und die Volkspartei würden nun plötzlich aufwachen und volle Härte beim Kopftuchverbot sowie beim politischen Islam fordern, so Antauer.
Stocker verlange ein Verbotsgesetz für den politischen Islam, die ÖVP härtere Strafen beim Kopftuchverbot. Der Grund dafür sei laut Antauer, dass die Partei in den Umfragen völlig abstürze und kein Profil mehr habe.
Die FPÖ fordere ein Verbotsgesetz für den politischen Islam bereits seit vielen Jahren, während die ÖVP genau so lange bei der Islamisierung Österreichs zuschaue, erklärte der freiheitliche Landesrat. „Wer 2015 noch am Bahnhof geklatscht hat, braucht sich jetzt nicht als Beschützer des Abendlandes zu inszenieren“, so Antauer.
Die Bundes-ÖVP sei nur noch eine billige Kopiermaschine der FPÖ, gehe mit blauen Kernthemen hausieren, die sie über Jahre verteufelt habe, und sei am Ende, lautete das Fazit des niederösterreichischen FPÖ-Politikers.
Quelle: OTS
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