FPÖ kritisiert ÖVP-Kanzler wegen Aussagen zu Eltern

Mathias FischerMathias Fischer
Familienlast drückt auf Eltern und Kind, leere Geldbörse, Sparschwein leer, zwei Anhänger: familienunfreundlich, steigende Kosten.
© Mit KI (Gemini) generiert

Die niederösterreichische FPÖ-Familiensprecherin Edith Mühlberghuber wirft dem ÖVP-Kanzler Stocker vor, Mütter und Väter herabzuwürdigen. Die Aussagen seien im Rahmen einer ÖVP-Tour durch die Bundesländer gefallen.

Die niederösterreichische FPÖ-Landtagsabgeordnete Edith Mühlberghuber hat scharfe Kritik an ÖVP-Kanzler Stocker geübt. Nach dessen Äußerungen im Zuge einer ÖVP-Tour durch die Bundesländer zeigt sich die Familiensprecherin empört über die Haltung der Regierungspartei gegenüber Eltern.

„Burger für Kinder, Alkohol oder Psychopharmaka für die Bevölkerung, Teilzeitarbeitskräfte und die körperliche, mentale und emotionale Schwerarbeit aller Mütter sind laut Bundes-ÖVP wertlos“, so Mühlberghuber. Die ÖVP habe keine Ahnung von den Entbehrungen jener Mütter und Väter, die mit ihren täglichen Leistungen das Land am Laufen hielten.

Kritik an Regierungspolitik

Die FPÖ-Politikerin sprach von einer „familienfeindlichen Zäsur“ und warf der Regierung vor, den Bürgern eiskalt ins Geldbörsel zu greifen. Besonders Familien mit Kindern müssten aufgrund der hausgemachten Teuerung jeden Euro zweimal umdrehen. Die Regierungsspitze verhöhne alle Frauen und Männer mit Erziehungsauftrag, kritisierte Mühlberghuber.

Die FPÖ positioniert sich nach eigenen Angaben als einzige Partei an der Seite der österreichischen Familien. Man stehe für eine echte Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung und für die Wertschätzung der Arbeit aller Mütter und Väter ein, betonte die Landtagsabgeordnete abschließend.

Quelle: OTS

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