FPÖ kritisiert ORF wegen Beitragsforderung an Witwe

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Die ORF-Beitrags Service GmbH fordert von einer 72-jährigen Witwe aus Böheimkirchen die Zahlung des ORF-Beitrags samt Säumniszuschlag. Der niederösterreichische FPÖ-Bundesrat Andreas Spanring übt scharfe Kritik und wirbt für das ORF-Volksbegehren seiner Partei.

Der niederösterreichische FPÖ-Bundesrat Andreas Spanring kritisiert das Vorgehen der ORF-Beitrags Service GmbH in einem aktuellen Fall. Einer 72-jährigen Witwe aus Böheimkirchen drohe die Exekution wegen ausstehender ORF-Beiträge, obwohl sie eine geringe Witwenpension beziehe.

Der Ehemann der Frau, der vom ORF-Beitrag befreit war, verstarb im April 2026. Die Witwe beantragte nach seinem Tod umgehend eine Befreiung vom Rundfunkbeitrag. Trotzdem fordert die ORF-Beitrags Service GmbH nun die gerichtliche Eintreibung des Beitrags inklusive eines zehn Prozent hohen Säumniszuschlags.

FPÖ wirbt für Volksbegehren

Spanring bezeichnet den Vorgang als „sozialen Offenbarungseid“ und macht die OBS dafür verantwortlich, ihrer Arbeit nicht nachzukommen. Er nutzt den Fall, um für das ORF-Volksbegehren der FPÖ zu werben.

Quelle: OTS

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