FPÖ kritisiert Rot-Pink wegen abgelehntem Öffi-Antrag

Mona HopfingerMona Hopfinger
Straßenbahn-Haltestelle mit Warnsymbol und Schallwellen, VORSICHT: AUDIO-WARNUNG
© Mit KI (Gemini) generiert

Die FPÖ Wien wirft der Stadtregierung vor, einen Antrag für Sicherheitsansagen an Fahrbahnhaltestellen aus parteipolitischen Gründen abgelehnt zu haben.

Die FPÖ Wien zeigt sich erfreut über ein Pilotprojekt in Penzing, das neue Durchsagen an Fahrbahnhaltestellen testen soll. Diese sollen Fahrgäste vor dem Aussteigen auf die Straße warnen. Gleichzeitig üben Angela Schütz, Behindertensprecherin der FPÖ, und Klemens Resch, Öffi-Sprecher der Partei, scharfe Kritik an der Stadtregierung.

Der Grund: Rot-Pink habe vor wenigen Wochen einen entsprechenden freiheitlichen Antrag im Wiener Gemeinderat abgelehnt. Schütz bezeichnet diese Entscheidung als völlig unverständlich. Eine einfache Ansage wie „Der Ausstieg befindet sich auf der Straße“ könne gerade für blinde und sehbehinderte Menschen sowie für Personen mit Mobilitätseinschränkungen einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit leisten.

Die FPÖ-Politikerin vermutet, dass für die Stadtregierung zu oft die Herkunft eines Vorschlags wichtiger sei als dessen konkreter Nutzen für die Wienerinnen und Wiener. Resch betont, dass Maßnahmen zur Verbesserung der Fahrgastsicherheit selbstverständlich geprüft und umgesetzt werden sollten.

Ausweitung auf weitere Haltestellen gefordert

Die beiden FPÖ-Vertreter fordern, dass das Pilotprojekt kein Einzelversuch bleiben dürfe. Die Erfahrungen aus Penzing müssten ausgewertet und erfolgreiche Maßnahmen rasch auf weitere gefährliche Fahrbahnhaltestellen in Wien ausgedehnt werden.

Bei der Sicherheit der Fahrgäste sollte es keine parteipolitischen Spielchen geben, so die Freiheitlichen. Entscheidend müsse sein, ob eine Maßnahme Unfälle verhindern und den öffentlichen Verkehr sicherer machen könne.

Quelle: OTS

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