FPÖ kritisiert SJ-Verteilaktion vor Schule in Weiz

Pia ProdingerPia Prodinger
Aufkleber und Broschüre mit politischen Botschaften wie "Frieden schaffen ohne Waffen" auf schwarzem Untergrund
© fpoe-stmk.at

Der freiheitliche Landtagsabgeordnete Patrick Derler übt scharfe Kritik an einer Aktion der Sozialistischen Jugend vor einer Weizer Schule. Dabei wurden Aufkleber und Broschüren verteilt, die sich gegen die FPÖ richten.

Patrick Derler, Landtagsabgeordneter und FPÖ-Bezirksparteiobmann in Weiz, kritisiert eine Verteilaktion der Sozialistischen Jugend, die gestern zum Schulstart im unmittelbaren Nahbereich einer Schule in Weiz stattfand. Verteilt wurden Aufkleber und Broschüren, die sich auch gegen die Freiheitliche Partei richten.

„Schulen sind Orte der Bildung und nicht die Bühne für parteipolitische Agitation“, so Derler. Die Aktion habe vor der HAK Weiz stattgefunden.

Vorwurf: Kein eigenständiges Profil

Besonders kritisiert der FPÖ-Politiker den inhaltlichen Befund der Aktion. Die Mutterpartei dieser Jugendorganisation sitze in der Bundesregierung und trage Verantwortung für Teuerung, Budgetloch und den spürbaren Wohlstandsverlust der Österreicher. „Man müsste also meinen, es gäbe genug eigene Themen. Stattdessen beschränkt sich das gesamte politische Angebot auf Aufkleber gegen die FPÖ. Ein eigenständiges inhaltliches Profil sucht man vergeblich“, so Derler.

Der Bezirksparteiobmann sieht darin ein Armutszeugnis für eine einst staatstragende Großpartei. „Wer den Jugendlichen nichts anzubieten hat als die FPÖ als Feindbild, der hat die inhaltliche Auseinandersetzung bereits verloren“, meint Derler. Die Jugend interessiere, ob sie sich eine Wohnung leisten könne, ob sie einen Arbeitsplatz finde und ob sie sich am Abend sicher auf die Straße traue. „Statt politischer Antworten liefern die Sozialisten aber scheinbar nur einfallslose Pickerl.“

Appell an alle Parteien

Abschließend appelliert Derler an die Verantwortlichen: „Ich erwarte mir von allen politischen Mitbewerbern, dass der Nahbereich von Schulen von parteipolitischen Aktionen freigehalten wird. Diese Selbstverständlichkeit sollte über Parteigrenzen hinweg gelten.“

Quelle: https://www.fpoe-stmk.at/blog/detail/parteipolitische-agitation-hat-vor-schultoren-nichts-verloren

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