FPÖ kritisiert SPÖ-Chef wegen Notarzt-Neuorganisation

Der niederösterreichische FPÖ-Gesundheitssprecher Richard Punz wirft SPÖ-Landesparteichef Sven Hergovich vor, die eigene Landesrätin Eva Prischl bei der Neuorganisation der Notarztstützpunkte zu sabotieren. Prischl ist für das Rettungswesen zuständig.
Der freiheitliche Landtagsabgeordnete Richard Punz übt scharfe Kritik am niederösterreichischen SPÖ-Chef Sven Hergovich. Dieser schade mit seinen Äußerungen der eigenen Landesrätin Eva Prischl, die für das Rettungswesen und die Umstrukturierung der Notarztstützpunkte verantwortlich sei.
Punz betont, dass die SPÖ den Gesundheitsplan vollständig mitgetragen habe. Aufgrund von Personalmangel und anstehenden Pensionierungen sei eine Neuorganisation der Notarztversorgung unumgänglich. Wer den Gesundheitsplan unterstütze, müsse auch die Verantwortung für dessen Umsetzung tragen, so der FPÖ-Gesundheitssprecher.
Die vorhandenen Strukturen könnten angesichts der Personalknappheit nicht unverändert beibehalten werden. Dies sei Hergovich genau bekannt, erklärt Punz weiter.
Der FPÖ-Politiker wirft dem SPÖ-Chef vor, mit seinem Vorgehen die eigene Partei zu spalten. Landesrätin Prischl habe ein solches kurzsichtiges und parteipolitisch motiviertes Verhalten nicht verdient. Sie benötige Unterstützung statt Angriffe aus den eigenen Reihen.
Hergovich solle sich konstruktiv einbringen, fordert Punz. Falls er Verbesserungsvorschläge für die Notarztversorgung in Niederösterreich habe, solle er diese direkt mit der zuständigen Landesrätin besprechen. Die SPÖ solle aufhören, parteiinterne Konflikte auf Kosten der Niederösterreicher auszutragen.
Quelle: OTS
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