FPÖ kritisiert SPÖ nach Scheitern bei Netzkosten

Mona HopfingerMona Hopfinger
Stromkosten-Diagramm mit Strommast, Stromrechnung und Pfeilen.
© Mit KI (Gemini) generiert

Die geplante Erhöhung der Strom-Netzkosten in Kärnten sorgt für politischen Streit. FPÖ-Klubobmann Erwin Angerer wirft SPÖ-Fellner vor, keine Lösung mit der Kelag erzielt zu haben – und attackiert die ÖVP wegen der 380-kV-Leitung.

Fellner konnte laut Medienberichten keine Einigung mit Kelag und KNG zur Verhinderung höherer Strom-Netzkosten erreichen. FPÖ-Klubobmann Erwin Angerer sieht darin ein Versagen der Landesregierung: „Leider hat SPÖ-Fellner viel Lärm um Nichts gemacht und ist offensichtlich gescheitert.“

Land trägt Verantwortung für Kelag

Angerer verweist auf den beherrschenden Einfluss des Landes auf die Kelag, den der Rechnungshof festgestellt habe. Die rot-schwarze Landesregierung trage daher die Verantwortung. „Wie kann es sein, dass man hier keine Lösung im Sinne der Kärntner Bevölkerung erwirkt?“, so der Klubobmann.

Die Freiheitlichen hatten bereits 2023 im Landtag beantragt, die vom Land nominierten Aufsichtsräte in der Kelag auszutauschen, um im Interesse der Bürger zu handeln.

Vorwurf des Doppelspiels an ÖVP

Die Wirtschaftskammer bezeichnete die Erhöhung der Netzgebühren als „Standortskandal“. Angerer hält der ÖVP vor, einerseits höhere Netzkosten zu kritisieren, andererseits aber die 380-kV-Stromautobahn zu forcieren. Die ÖVP agiere wie ein Erfüllungsgehilfe der Stromkonzerne sagt er.

Die Investition von 4,5 Milliarden Euro für die 380-kV-Leitung werde dazu führen, dass die Strom-Netzkosten weiter explodieren. Darunter würden private Haushalte und die heimische Wirtschaft leiden. „Das populistische Doppelspiel der ÖVP ist leider leicht durchschaubar“, so Angerer.

Quelle: https://www.fpoe-ktn.at/reader-news/spoe-fellner-macht-bei-stromkosten-explosion-viel-laerm-um-nichts-und-bleibt-loesungen-schuldig

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