FPÖ kritisiert Wirtschaftspolitik

Die FPÖ-Wirtschaftssprecherin Barbara Kolm übt scharfe Kritik an der Bundesregierung. Anlass ist die aktuelle WIFO-Schnellschätzung, die ein BIP-Wachstum von nur 0,2 Prozent ausweist.
Nach der heutigen Schnellschätzung des Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO) meldet sich die FPÖ mit deutlicher Kritik zu Wort. Barbara Kolm, Wirtschaftssprecherin der Freiheitlichen, sieht in den 0,2 Prozent BIP-Wachstum keinen Grund zur Freude. Nach dem Minus im vorangegangenen Quartal sei dies kein echter Aufschwung.
„Unsere Betriebe kämpfen hart um jeden Auftrag, und trotzdem bleibt real kaum Wachstum übrig“, so Kolm. Die magere Zahl sei das Resultat großer Anstrengungen unter erschwerten Rahmenbedingungen. Industrie stagniere, der Bau schrumpfe, der Konsum komme nicht voran.
Forderung nach Entlastung
Die Abgeordnete macht dafür die Politik verantwortlich. Wenn viel Leistung wenig Ertrag bringe, liege das nicht an den Menschen, sondern am politischen Rahmen. Österreich brauche ein neues Freiheitsdenken, betont sie: Der Staat lebe von der Wirtschaft, nicht umgekehrt.
Kolm fordert rasche Entlastungen: niedrigere Lohnnebenkosten, geringere Energieabgaben und weniger Bürokratie. Nur so könne sich Anstrengung wieder lohnen.
Quelle: https://www.fpoe-tirol.at/news-detail/fpoe-kolm-betriebe-kaempfen-die-regierung-bremst
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