FPÖ sieht Gesundheitspolitik in Kärnten gescheitert

Mona HopfingerMona Hopfinger
Zerbrochenes Kreuz durchbricht Ziegelwand, Mann und Warnleuchte im Hintergrund
© Mit KI (Gemini) generiert

Nach einem offenen Brief der Ärztekammer Kärnten wirft die FPÖ Beate Prettner Versagen vor. Das Gesundheitssystem sei „gegen die Wand gefahren“, so die Kritik.

Die Ärztekammer Kärnten hat in einem offenen Brief die Lage im Gesundheitswesen scharf kritisiert. Das System sei nicht nur gefährdet, sondern bereits „gegen die Wand gefahren“. Nun müssten die Folgen aufgefangen werden. FPÖ-Gesundheitssprecher Christoph Staudacher, der auch 2. Landtagspräsident ist, sieht darin eine Bestätigung freiheitlicher Kritik.

Dringlichkeitsantrag von SPÖ und ÖVP abgelehnt

In der jüngsten Landtagssitzung brachten die Freiheitlichen einen Dringlichkeitsantrag ein, der zusätzliche Belastungen und Leistungskürzungen bei Patienten verhindern sollte. SPÖ und ÖVP lehnten den Antrag ab. Staudacher zeigt sich darüber fassungslos. Für die FPÖ müsse der Patient stets im Vordergrund stehen, die Versorgung dürfe niemals vom Geldbeutel abhängen.

Forderungen nach Ausbildungsgarantie und Hausarzt-Offensive

Um die Versorgung langfristig zu sichern, brauche es attraktive Rahmenbedingungen für Ärzte und Gesundheitspersonal. Staudacher fordert eine Ausbildungsgarantie für junge Ärzte in Kärnten, damit diese nach dem Studium sofort mit der praktischen Ausbildung beginnen können. Dazu gehöre auch eine langfristige Personalstrategie.

Zentral sei zudem der Erhalt der hausärztlichen Versorgung in ganz Kärnten. Hausarztstellen müssten attraktiver werden, die Gründung und Fortführung von Praxen unterstützt werden. Nur mit nachhaltigen Lösungen und einem „Systemwechsel mit den Freiheitlichen in Regierungsverantwortung“ könne der Patient wieder in den Mittelpunkt rücken, betont der FPÖ-Politiker.

Quelle: https://www.fpoe-ktn.at/reader-news/aerztekammer-bestaetigt-gescheiterte-spoe-gesundheitspolitik

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