Frauenhaus Klagenfurt erhält Sozialpreis der Stadt

Das Frauenhaus Klagenfurt wurde mit dem Sozialpreis der Landeshauptstadt ausgezeichnet. Bürgermeister Christian Scheider würdigte damit den Einsatz der Einrichtung, die seit über 40 Jahren bedrohten Frauen und ihren Kindern Schutz bietet.
Die Auszeichnung überreichte Bürgermeister Christian Scheider am Donnerstagabend im Progress-Zentrum im Rahmen der Mitgliederversammlung. Stellvertretend für das Team nahm Obfrau Mag. Augustine Gasser den Preis entgegen.
Scheider hob die Bedeutung der Einrichtung hervor, die einen wesentlichen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt in Klagenfurt leiste. „Die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses unterstützen bei schwierigen Entscheidungen, helfen bei der Bewältigung des Erlebten und geben Betroffenen das Gefühl zurück, nicht allein zu sein“, sagte der Bürgermeister.
Zeichen für ein Leben ohne Gewalt
Mit der Verleihung wolle die Stadt die herausfordernde Arbeit würdigen und Danke sagen – „für den täglichen Einsatz, für die vielen Gespräche, für die Begleitung in schwierigen Stunden und für die Kraft, Frauen und Kindern auch dann Hoffnung zu geben, wenn ihre Lebenssituation aussichtslos erscheint“, so Scheider.
Der Sozialpreis sei zugleich ein klares Bekenntnis: Jede Frau habe das Recht auf ein Leben frei von Gewalt, Angst und Bedrohung.
Rund um die Uhr erreichbar
Das Frauenhaus Klagenfurt ist seit mehr als 40 Jahren Anlaufstelle für misshandelte und bedrohte Frauen samt ihren Kindern. Betroffene können die Einrichtung zu jeder Tages- und Nachtzeit kontaktieren und werden sofort aufgenommen.
Zur Verfügung stehen eine gesicherte Wohnmöglichkeit, Gemeinschaftsräume wie Küche, Bad und Aufenthaltsraum sowie ein Garten. Die Mitarbeiterinnen begleiten die Frauen auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben – rasch, anonym und unbürokratisch.
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