Frisörin bei Lkw-Unfall getötet – Ermittlungen laufen

Pia ProdingerPia Prodinger
©APA/EVA MANHART (Symbolbild)

Eine Woche nach dem tödlichen Lkw-Unfall in einem Frisörgeschäft wurde die 60-jährige Inhaberin beigesetzt. Der 62-jährige Fahrer war leicht alkoholisiert und verlor durch einen Schwächeanfall die Kontrolle, so der ORF.

Der Lastwagen durchbrach die Wand des Frisiersalons und tötete die 60-jährige Inhaberin. Zwei weitere Frauen wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Eine Woche nach dem Vorfall fand die Beisetzung der Geschäftsinhaberin statt, bei der auch eine verletzte Mitarbeiterin anwesend war.

Die dritte Betroffene, eine Kundin, liegt laut Gemeindeangaben im Spital und ist auf dem Weg der Besserung.

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung

Der 62-jährige Lkw-Lenker war zum Unfallzeitpunkt leicht alkoholisiert. Nach bisherigen Erkenntnissen soll er durch einen Schwächeanfall die Kontrolle über das Fahrzeug verloren haben. Die Staatsanwaltschaft Graz ermittelt wegen fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr.

Das Unfallfahrzeug wurde beschlagnahmt, technische Geräte wie der Fahrtenschreiber wurden ausgewertet. Ein Kfz-Sachverständiger wurde mit der Erstellung eines Gutachtens beauftragt.

Gemeinde steht unter Schock

In der Gemeinde herrscht tiefe Betroffenheit. Bürgermeister Günter Müller hob die Hilfsbereitschaft und den Einsatz der Rettungskräfte hervor.

Das für den 3. Juli geplante Schulabschlussfest wurde wegen des Unglücks verschoben und am 10. Juli nachgeholt.

Quelle: https://steiermark.orf.at/stories/3362090/

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