Fünf Goldmedaillen für Bergbauernschule Hohenlehen

Mathias FischerMathias Fischer
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Bergbauernschule Hohenlehen hat bei der Schnapsbrenner-Olympiade in Sonntagberg fünfmal Gold geholt. Ausgezeichnet wurden Zwetschkenbrand, Zwetschkenbrand Barrique, Quittenbrand, Himbeerlikör und Nusslikör.

Bei der Schnapsbrenner-Olympiade in Sonntagberg hat die Bergbauernschule Hohenlehen fünf Goldmedaillen gewonnen. Die Auszeichnungen gingen an den Zwetschkenbrand, den Zwetschkenbrand Barrique, den Quittenbrand, den Himbeerlikör und den Nusslikör. Die Preisverleihung fand im Rahmen des Sonntagberger Marktfestes statt.

Alle zwei Jahre treten bei dem Wettbewerb Schnaps- und Likörproduzenten aus dem Dreiländereck der Eisenstraße gegeneinander an. Die besten Destillate und Liköre aus Niederösterreich, der Steiermark und Oberösterreich werden dabei prämiert. Bei der 12. Ausgabe gab es insgesamt 107 Einreichungen.

Landesrätin gratuliert zum Erfolg

Bildungs-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister (ÖVP) gratulierte dem Schulteam und besonders Wirtschaftsleiter Hubert Rumpl zu den Auszeichnungen. Die Bergbauernschule sei nicht nur bei der Waldarbeit im Spitzenfeld, auch die Erzeugung hochwertiger Edelbrände zähle nun zur Domäne der Fachschule, so die Landesrätin. Die bäuerliche Tradition des Schnapsbrennens werde auf hohem Niveau weitergeführt und im praktischen Unterricht an die junge Bauerngeneration weitergegeben.

Direktorin Maria Ottenschläger zeigte sich stolz über das Engagement und die Leidenschaft, mit der an der Schule in diesem Handwerksbereich gearbeitet werde. So könne die Begeisterung auf künftige Hofübernehmerinnen und Hofübernehmer überspringen, damit auch in Zukunft Spirituosenspezialitäten auf den Bauernhöfen erzeugt werden.

Moderne Technik statt einfacher Geräte

Wirtschaftsleiter Hubert Rumpl, der für das Schnapsbrennen verantwortlich ist, erklärte die Anforderungen an qualitativ hochwertige Schnäpse. Früher sei auf den Bauernhöfen meist nur in den kalten Wintermonaten mit sehr einfachen Geräten gebrannt worden. Heute seien eine zeitgemäße Destillationsanlage und vollreifes Obst für die Maische notwendig. Zudem sei sehr viel Erfahrung beim passenden Timing und beim richtigen Temperaturverlauf beim Brennen gefragt.

Quelle: OTS

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