Fünf Verletzte bei Crash mit Rettungsauto in Steiermark

Bei einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Rettungsfahrzeug auf der B320 in Mitterberg-St. Martin (Bezirk Liezen) sind am Donnerstagmittag fünf Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Der Autofahrer soll laut Polizei stark alkoholisiert gewesen sein.
Ein 55-Jähriger aus dem Bezirk Villach fuhr gegen 12.20 Uhr von einem Parkplatz auf die B320 ein und wollte in Richtung Liezen abbiegen. Dabei dürfte er das von Osten herannahende Rettungsfahrzeug übersehen haben, wie die Polizei mitteilte. Der 49-jährige Lenker des Rettungswagens aus dem Bezirk Liezen konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte mit der Front gegen die linke Seite des Pkw.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Rettungsfahrzeug gegen die Leitschiene geschleudert. Der Pkw wurde über eine Böschung geworfen und kam dort zum Stillstand.
Schwere Verletzungen bei Pkw-Insassen
Der 55-Jährige und seine 59-jährige Beifahrerin erlitten teilweise schwere Verletzungen. Sie wurden vom Österreichischen Roten Kreuz ins Diakonissen-Krankenhaus Schladming gebracht. Der Fahrer des Rettungsfahrzeugs sowie zwei 20-jährige Beifahrer zogen sich Verletzungen unbestimmten Grades zu und wurden ebenfalls ins Spital eingeliefert.
Ein Alkomattest bei dem 55-jährigen Pkw-Lenker ergab eine starke Alkoholisierung.
An der Unfallstelle waren mehrere Polizeistreifen, der Notarzthubschrauber Christophorus 99, das Österreichische Rote Kreuz mit vier Fahrzeugen sowie die Freiwilligen Feuerwehren Diemlern, Gröbming und St. Martin mit insgesamt 21 Einsatzkräften im Einsatz. Die B320 war bis etwa 13.35 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt, eine örtliche Umleitung wurde eingerichtet.
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