Futterknappheit: Bauern müssen Vieh notschlachten

Die angespannte Futtersituation zwingt immer mehr Landwirte in Salzburg zu Notschlachtungen. Die Futterreserven reichen nicht aus, manche Betriebe haben bereits die Hälfte ihrer Tiere verkauft, so der ORF.
Michael Schmidhuber, Obmann der Bezirksbauernkammer Salzburg, zeigt sich über die aktuellen Niederschläge erfreut. Allerdings sei die Regenmenge noch deutlich zu gering. Notwendig wären ganze Wochen mit durchgehendem Salzburger Schnürlregen – also moderate Regenmengen über den ganzen Tag, die in den Boden eindringen und ihn durchfeuchten können.
Futterreserven reichen nicht aus
Die Situation bei den landwirtschaftlichen Betrieben verschärfe sich von Woche zu Woche, erklärte Schmidhuber. Bei gewissen Bauern lägen die Nerven blank. Das sei verständlich, wenn man sehe, dass die Futterreserven einfach nicht ausreichen werden.
Notschlachtungen stünden zunehmend auf der Tagesordnung. Es sei eine massive seelische Belastung für die Landwirtinnen und Landwirte, wenn sie am Ende tatsächlich ihre Tiere verkaufen müssen, weil sie diese nicht mehr füttern können. Manche Betriebe hätten bereits die Hälfte ihrer Tiere verkauft, ergänzte der Bezirksbauernkammernobmann.
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