FW kritisiert Buchmüller und fordert Kammerreform

Pia Prodinger
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Freiheitliche Wirtschaft weist Äußerungen des Salzburger Wirtschaftskammerpräsidenten Peter Buchmüller zurück. Statt politische Feindbilder zu zeichnen, solle er sich für Reformen in der Kammer einsetzen, fordert FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler.

Die Freiheitliche Wirtschaft (FW) reagiert scharf auf jüngste Aussagen von Peter Buchmüller, dem Präsidenten der Wirtschaftskammer Salzburg. Wer vor einer „Kickl-FPÖ“ warne und eine Gefahr für die Sozialpartnerschaft beschwöre, betreibe parteipolitische Stimmungsmache und lenke von den echten Problemen der heimischen Wirtschaft ab.

Es gebe nur eine FPÖ, die unter Herbert Kickl so stark und geschlossen sei wie noch nie, betont die FW. Mit dieser FPÖ bilde die ÖVP in Salzburg eine gemeinsame Landesregierung. Zudem stelle die FW mit Norbert Ranftler den Vizepräsidenten der Wirtschaftskammer Salzburg und arbeite dort konstruktiv für die Interessen der Unternehmer.

Umso befremdlicher sei es, wenn ein hochrangiger ÖVP-Funktionär politische Feindbilder aufbaue, während die Wirtschaftskammer selbst vor einem gewaltigen Reformbedarf stehe. Die Unternehmer erwarteten keine parteipolitischen Belehrungen, sondern eine Kammer, die transparent, sparsam und effizient arbeite.

Aufgeblähte Strukturen und mangelnde Transparenz

Jüngste Berichte über aufgeblähte Strukturen, mangelnde Transparenz und jahrzehntelang verschleppte Reformen zeigten deutlich: Das Kammersystem brauche keinen kosmetischen Feinschliff, sondern einen tiefgreifenden Neustart. Die Wirtschaftskammer habe den Unternehmern zu dienen und nicht schwarzen Macht-, Versorgungs- und Parteistrukturen.

Präsident Buchmüller wäre gut beraten, seine Energie nicht in politische Ablenkungsmanöver zu investieren, sondern gegenüber der ÖVP-SPÖ-NEOS-Bundesregierung endlich klare Forderungen zu erheben. Rekordabgaben, explodierende Bürokratie, hohe Energiekosten und immer neue Belastungen gefährdeten den Wirtschaftsstandort und brächten viele Betriebe zunehmend unter Druck.

FW-Generalsekretär Reinhard Langthaler abschließend: „Die Unternehmer brauchen keine ideologischen Schaukämpfe, sondern eine starke und mutige Interessenvertretung. Präsident Buchmüller soll sich für Transparenz, Sparsamkeit und tiefgreifende Kammerreformen einsetzen und endlich klar gegen die Belastungspolitik der Bundesregierung auftreten. Die Wirtschaftskammer muss wieder zum Schutzwall für unsere Betriebe werden – statt zum Schutzwall für überholte Strukturen und Privilegien.“

Quelle: OTS

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