GAK und Sturm Graz jagen ersten Saisonsieg

Zwei steirische Bundesligisten wollen am Samstag ihre ersten drei Punkte der Saison einfahren. Der GAK trifft auf Austria Lustenau, Vizemeister Sturm Graz gastiert beim TSV Hartberg. Alle vier Teams blieben zum Auftakt ohne Sieg.
Am Samstag treffen in der Fußball-Bundesliga vier Mannschaften aufeinander, die in der ersten Runde sieglos blieben. Der GAK empfängt um 17 Uhr Aufsteiger Austria Lustenau, danach folgt um 19.30 Uhr das steirische Derby zwischen dem TSV Hartberg und Sturm Graz. Besonders emotional wird die Partie in Hartberg für Jürgen Heil, der nach elf Jahren beim TSV nun für die Grazer spielt.
GAK will Auftaktniederlage vergessen machen
Für beide Teams in Graz geht es um eine Standortbestimmung. Der GAK hatte vergangene Woche beim Meister LASK mit 0:3 verloren. Trainer Ferdinand Feldhofer gibt die Marschroute klar vor: „Wir gehen ganz klar in das Spiel, dass wir drei Punkte einfahren wollen. So werden wir auch auftreten“, erklärte der Coach. Mit Mittelfeldspieler Tobias Koch steht ihm wieder ein wichtiger Akteur zur Verfügung.
Feldhofer wartet noch auf mögliche Verstärkungen. Dass Sportdirektor Tino Wawra aus gesundheitlichen Gründen in der Transferphase ausfällt und von Chefscout Andreas Lienhart vertreten wird, sieht er entspannt: „Es bleibt relativ viel gleich“.
Die Lustenauer Austria startete mit einem 1:1 gegen die SV Ried in die Saison. Der Aufsteiger will weitere Zähler für den Klassenerhalt sammeln. Trainer Markus Mader rechnet mit einem offensiveren GAK als gegen den LASK: „Sie werden sich im Heimspiel sicher etwas ausrechnen, wenn der Aufsteiger kommt. Sie werden sehr aggressiv und hoch attackieren“, so Mader, der personell aus dem Vollen schöpfen kann.
Emotionale Rückkehr von Heil nach Hartberg
Das Derby in der Oststeiermark steht im Zeichen einer besonderen Rückkehr. Routinier Jürgen Heil trug elf Jahre lang das Trikot des TSV Hartberg, bevor er im Sommer zu Sturm Graz wechselte. Der 29-Jährige wird vor dem Anpfiff offiziell verabschiedet.
Für Hartberg ist es nach der 0:1-Auftaktniederlage bei Red Bull Salzburg bereits der nächste Kracher. „Es könnte keinen besseren Auftakt vor heimischem Publikum für die neue Saison geben. Wir kennen die Stärken des Gegners“, sagte Coach Markus Schopp, der auf die ersten Punkte hofft. Der letzte Sieg gegen Sturm liegt allerdings bereits fünf Jahre zurück.
Sturm Graz spielte in der ersten Runde 1:1 gegen die WSG Tirol und kassierte am Mittwoch in der Champions-League-Qualifikation eine 0:2-Niederlage bei Fenerbahce Istanbul. Vor dem Rückspiel am Dienstag gegen die Türken wäre ein Erfolgserlebnis willkommen. „Aktuell geht es Schlag auf Schlag. Für uns ist es in dieser Phase wichtig, die richtige Balance zwischen Belastung und Regeneration zu finden“, erklärte Trainer Fabio Ingolitsch.
Dem Coach fehlt weiterhin Spielmacher Otar Kiteishvili wegen Wadenproblemen. Bei hochsommerlichen Temperaturen erwartet Ingolitsch einen harten Kampf: „Hartberg hat gegen Salzburg defensiv sehr gut gearbeitet und wird auch uns das Leben extrem schwer machen“. In der Vorsaison gewann Sturm drei Partien gegen Hartberg bei einem Unentschieden.
Quelle: APA
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