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Garanča feierte Premiere in Grafenegg

Mathias FischerMathias Fischer
Orchester spielt Klassik unter Sternen, 5000 Besucher, Schloss im Hintergrund
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Opernsängerin Elīna Garanča hat mit „Klassik unter Sternen“ erstmals in Grafenegg gastiert. Rund 5.000 Besucherinnen und Besucher erlebten den Auftritt am Samstagabend, so der ORF.

Die lettische Mezzosopranistin Elīna Garanča hat mit ihrer Veranstaltungsreihe „Klassik unter Sternen“ erstmals in Grafenegg Station gemacht. Die Sängerin zeigte sich begeistert vom neuen Veranstaltungsort: „Wir sind hier viel näher, man sieht das Publikum besser. Ich kann bis zur letzten Reihe hinauf schauen“, sagte sie. Der Ortswechsel markiere den Beginn eines neuen Kapitels, man müsse neue Herausforderungen annehmen und daraus etwas Neues schaffen.

Der Obmann der Raiffeisen Holding NÖ-Wien, Erwin Hameseder, begründete die Verlegung mit praktischen und ökologischen Überlegungen. Es sei nicht mehr vertretbar, technisches Equipment in hohem Ausmaß für 24 Stunden zu transportieren – das sei teuer und für die Umwelt nicht gut.

Gemeinsame Auftritte mit internationalen Künstlern

Garanča lud im Laufe des Abends mehrere Sängerinnen und Sänger auf die Bühne. Gemeinsam mit der südkoreanischen Sopranistin Hera Hyesang Park, dem US-amerikanischen Tenor Angel Romero und Günel Shirinova, die den Wettbewerb „ZukunftsStimmen“ gewonnen hat, bot sie den etwa 5.000 Besucherinnen und Besuchern ein emotionsgeladenes Konzerterlebnis.

Das Programm wurde von Garančas Ehemann und künstlerischem Leiter der Veranstaltung, Karel Mark Chichon, zusammengestellt. Es vereinte Arien und Orchesterwerke der Opernwelt. Begleitet wurden die Künstlerinnen und Künstler vom Tonkünstler-Orchester Niederösterreich.

Auszeichnung von Landeshauptfrau

Am Samstagabend erhielt Garanča das Große Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). Mit der Konzertreihe habe Garanča gemeinsam mit ihrem Ehemann Niederösterreich international als Kulturstandort sichtbar gemacht, so die Landeshauptfrau.

Mikl-Leitner hob zudem das Engagement der Sängerin für den musikalischen Nachwuchs hervor. Durch die Initiative „ZukunftsStimmen“ von Garanča und Chichon würden junge Sängerinnen und Sänger gefördert und auf ihrem künstlerischen Weg begleitet.

Quelle: https://noe.orf.at/stories/3361346/

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