Gedenkstätte für verstorbene Kinder in Ysper gesegnet

Mathias FischerMathias Fischer
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Am Friedhof in Ysper wurde eine neue Gedenkstätte für ungeborene und zu früh verstorbene Kinder eingeweiht. Die Segnung erfolgte im Rahmen der Andacht „Nacht der 1000 Lichter“, die heuer ihr zehnjähriges Bestehen feierte.

Im Sommer und Herbst entstand am Friedhof in Ysper ein besonderer Ort: eine Gedenkstätte für ungeborene und zu früh verstorbene Kinder. Der Pfarrgemeinderat (PGR) und Pfarrkirchenrat (PKR) Ysper schufen damit einen Platz für Trauer und stilles Gedenken, der zugleich Hoffnung und Verbundenheit ausdrücken soll.

Kunstvolle Glaskonstruktion als Herzstück

Im Zentrum der Anlage steht eine Glaskonstruktion auf drei versetzt angeordneten Granitstelen. Die Amstettner Glaskünstlerin Eva Haimberger gestaltete das Werk mit berührender Symbolik: Granit aus dem Schremser Steinbruch symbolisiert Beständigkeit, lichtdurchlässiges Glas steht für Hoffnung. Regenbogenfarben ziehen sich als verbindendes Element durch die Gestaltung und repräsentieren Zuversicht sowie den Übergang vom Irdischen ins Himmlische.

Besucher können Kerzen entzünden, Blumen niederlegen und persönliche Erinnerungsstücke ablegen. Die Gedenkstätte liegt am Friedhofsausgang und soll den Menschen beim Verlassen Licht und Zuversicht mitgeben.

Segnung bei Jubiläumsandacht

Die Segnung fand im Rahmen der „Nacht der 1000 Lichter“ statt, die heuer ihr zehnjähriges Jubiläum in der Pfarrkirche Ysper feierte. Das Team aus engagierten Menschen aller drei Pfarren des Yspertals gestaltet diese Andacht seit vielen Jahren. Beim gemeinsamen Friedhofsgang, der fixer Bestandteil der Andacht ist, segnete Pfarrmoderator Maciej Witek die neu errichtete Gedenkstätte.

Gemeinschaftsprojekt mit vielen Helfern

Die Umsetzung erfolgte durch zahlreiche ehrenamtliche Helfer: Hans Kienast sen. und jun. übernahmen Ausgraben, Schalung und Betonierung des Sockels. Das Projekt-Team mit der stellvertretenden PGR-Obfrau Michaela Pichler, Bettina Kraus, Doris Kienast, Hilde Hintersteiner und Marianne Wurzer kümmerte sich um Planung und Organisation. Josef Kienast erledigte die abschließende Pflasterung.

Die Marktgemeinde Yspertal spendete Pflastersteine und Erdmaterial. Besonderer Dank gilt der verstorbenen Pfarrgemeinderätin Erzherzogin Margarete Habsburg-Lothringen, die das Projekt mit einer Spende finanziell unterstützte.

Quelle: https://www.yspertal.gv.at/Segnung_der_Gedenkstaette_im_Friedhof_Ysper

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