Gegendtal: Initiative fordert durchgehenden Radweg

Im Gegendtal hat sich eine Initiative aus Radfahrerklubs, Bürgermeistern und Tourismusvertretern zusammengeschlossen. Sie fordern einen lückenlosen Radweg, da die bestehende Route Gefahrenstellen aufweise und sowohl Radfahrer als auch Autofahrer gefährde, so der ORF.
Die derzeitige Radweginfrastruktur im Gegendtal ist nach Ansicht der Initiative unzureichend. Lücken und gefährliche Stellen würden die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer beeinträchtigen. Deshalb haben sich Radfahrerklubs, Bürgermeister und Tourismusvertreter zu einer gemeinsamen Initiative zusammengeschlossen.
Petition soll Gefahrenstellen beseitigen
Norbert Unterköfler, Obmann des Radclub Feld am See, erläutert das Ziel der Petition: „Mit der Petition wollen wir erreichen, dass der Radweg vollständig wird und die Gefahrenstellen beseitigt werden.“ Ein ausgebauter Radweg würde auch den Autofahrern zugutekommen. Derzeit müssten diese sich die Straße mit Radfahrern teilen, die mangels Alternative auf der Fahrbahn unterwegs seien und sich oft nicht auskennen würden.
Bürgermeister kritisieren Landespolitik
Die Gemeinden im Gegendtal drängen ebenfalls auf eine durchgehende Radwegverbindung. Max Linder, Bürgermeister von Afritz und Sprecher der Gegendtaler Bürgermeister, äußert Kritik an der Landespolitik. Er fühle sich zu wenig gehört. Einzelne Straßenabschnitte hätten bereits im Sinne der Radfahrer entschärft werden können, da auch öffentliche Grundstücke vorhanden seien.
Das Land habe jedoch mitgeteilt, dass ein Gesamtkonzept erforderlich sei. Linder zeigt sich darüber verärgert: Die Planung allein sei so kostspielig, dass das Projekt europaweit ausgeschrieben werden müsste. Dafür sei derzeit kein Geld vorhanden. Die Gemeinden verstünden nicht, warum man nicht bereits einzelne Abschnitte kostengünstiger umsetze.
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