Geisterfahrer drei Kilometer auf A11 unterwegs

Ein türkischer Staatsangehöriger ist am Sonntagabend auf der Karawankenautobahn (A11) rund drei Kilometer lang in die falsche Richtung gefahren. Eine Streife der Autobahnpolizei Villach konnte den Mann stoppen.
Der Vorfall ereignete sich am Sonntag gegen 21.26 Uhr auf der A11 in Kärnten. Eine Streife der Autobahnpolizei Villach war auf der Karawankenautobahn unterwegs, als sie in Fahrtrichtung Slowenien einen entgegenkommenden Lenker bemerkte. Gleichzeitig ging bei der Landesleitzentrale eine Meldung über einen Geisterfahrer auf der A11 ein.
Wie die Polizei mitteilte, soll der Mann seinen Wagen von der Autobahnauffahrt St. Jakob bis zum Anhalteort entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung gelenkt haben. Die Strecke betrug rund drei Kilometer.
Der türkische Staatsangehörige gab gegenüber den Beamten an, die Dunkelheit sowie Probleme mit seinem Navigationssystem seien der Grund für die Falschfahrt gewesen. Die Polizei erstattete Anzeige an die Staatsanwaltschaft Klagenfurt sowie an die Bezirkshauptmannschaft Villach-Land wegen fahrlässiger Gemeingefährdung.
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