Gelbe Bänke gegen Einsamkeit in vier Kärntner Städten

Pro mente kärnten beteiligt sich heuer wieder am „Yellow September“ und stellt gelbe Parkbänke in Klagenfurt, Villach, Spittal an der Drau und Wolfsberg auf. Die Aktion zwischen dem Welttag der Suizidprävention und dem Welttag der psychischen Gesundheit soll zum Reden und Zuhören ermutigen.
Pro mente kärnten nimmt auch heuer an der österreichweiten Kampagne Yellow September teil. Der Aktionszeitraum erstreckt sich vom Welttag der Suizidprävention am 10. September bis zum Welttag der psychischen Gesundheit am 10. Oktober. Die Initiative will das Bewusstsein für Suizidprävention schärfen, psychische Erkrankungen enttabuisieren und Menschen dazu bewegen, über Belastungen zu sprechen und Hilfe anzunehmen.
Vier Bänke mit klarer Botschaft
Unter dem Motto „Einsamkeit: Gemeinsam geht mehr!“ haben Klientinnen, Klienten und Mitarbeitende aus den Tageszentren von pro mente kärnten vier Parkbänke in leuchtendem Gelb gestaltet. Die Bänke tragen die Aufschrift: „Nimm Platz! Reden hilft. Zuhören auch.“
Die gelben Sitzmöbel werden an stark frequentierten Plätzen in Klagenfurt, Villach, Spittal an der Drau und Wolfsberg aufgestellt. Sie sollen Begegnungen schaffen und Menschen dazu anregen, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Standorte und Zeiträume
In Klagenfurt wandert die Bank durch die Stadt: vom 10. bis 16. September steht sie am Heiligengeistplatz, vom 17. September bis 2. Oktober am Dr. Arthur-Lemisch-Platz beim Wörthersee-Mandl und vom 3. bis 10. Oktober am Alter Platz bei der Pestsäule.
In Villach ist die Bank vom 10. September bis 10. Oktober bei der evangelischen Kirche beziehungsweise beim Café Gl.u.eck der Diakonie zu finden. In Spittal an der Drau steht sie im selben Zeitraum vor dem Rathaus beim Pavillon, in Wolfsberg am Rathausplatz gegenüber dem Rathaus.
Sichtbares Zeichen gegen Isolation
Einsamkeit kann Menschen in allen Lebensphasen treffen und die psychische Gesundheit stark belasten. Die gelben Bänke setzen ein sichtbares Zeichen: Niemand muss mit seinen Sorgen allein bleiben. Gespräche, Zuhören und gegenseitige Aufmerksamkeit können wichtige erste Schritte sein.
Mit der Aktion will pro mente kärnten psychische Krisen aus der Tabuzone holen und die Bedeutung von Gemeinschaft und frühzeitiger Unterstützung sichtbar machen.
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