Gemeinsames Öffi-Ticket für Salzburg und Bayern kommt

Salzburg und das Berchtesgadener Land planen einen grenzüberschreitenden Verkehrsverbund mit einheitlichen Tarifen und besseren Anschlüssen. Der Start verzögert sich allerdings auf Herbst 2027, so der ORF.
Die beiden Regionen Salzburg und Berchtesgadener Land wollen ihren öffentlichen Nahverkehr vereinheitlichen. Geplant sind unter anderem einheitliche Tarife, bessere Anschlüsse sowie verbesserte Fahrgastinformationen. Die beiden Gebiete sind wirtschaftlich und gesellschaftlich eng miteinander verflochten.
EU fördert Projekt mit 750.000 Euro
Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung stellt für das Vorhaben rund 750.000 Euro bereit. Mit den Mitteln soll vor allem die endgültige Ausarbeitung des Tarifangebots finanziert werden. Zudem soll die erforderliche Organisationsstruktur geschaffen werden.
Verzögerung um fast ein Jahr
Obwohl die EU-Finanzierung gesichert ist, verzögert sich die Umsetzung. Ursprünglich sollte der grenzüberschreitende Verkehrsverbund bis Anfang 2027 realisiert werden. Aufgrund der technischen und organisatorischen Komplexität wurde der Start nun auf das vierte Quartal verschoben, wie die Verantwortlichen auf beiden Seiten der Grenze am Dienstag mitteilten. Der Betrieb soll damit frühestens im Oktober 2027 beginnen.
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