Gemüsebauern kämpfen mit Wetter und Bürokratie

Österreichs Obst- und Gemüseproduzenten stehen vor wachsenden Problemen. Neben extremen Wetterereignissen und Temperaturschwankungen erschweren Arbeitskräftemangel, hohe Investitionskosten und bürokratische Hürden die Produktion.
Die Schwierigkeiten für heimische Gemüsebauern nehmen zu, wie eine Reportage von „Land und Leute“ in Niederösterreich zeigt. Salat, Zwiebeln, Obst und Gemüse werden überwiegend im Freiland angebaut und erfordern häufig aufwändige händische Ernte. Neben zunehmenden Wetterkapriolen und Temperaturschwankungen belasten auch der Mangel an Arbeitskräften, Investitionskosten für Infrastruktur, Pflanzenschutzbestimmungen und Bürokratie die Betriebe.
Die Branche fordert daher bereits seit längerem Herkunftskennzeichnungen und Qualitätssiegel auch für verarbeitete Produkte. Zudem sollen die Lohnnebenkosten für Saisonkräfte an das internationale Niveau angepasst werden, um Erntehelfer leichter gewinnen zu können. Diese Maßnahmen würden es den Produzenten ermöglichen, künftige Herausforderungen besser zu bewältigen.
Trotz der Probleme gibt es Hoffnung: Die Reportage begleitet Familie Sterkl im Fladnitztal nördlich von St. Pölten sowie den Obstbauern Martin Sedelmaier in Krems und zeigt, warum diese Landwirte dennoch optimistisch in die Zukunft blicken.
Weitere Themen der Sendung am 25. Juli
In der Rubrik „Genial gekocht – Nachhaltig versorgt“ wird ein Betrieb im Hausruckviertel in Oberösterreich vorgestellt, der Speiseeis ohne Aromastoffe, künstliche Geschmacksverstärker und Konservierungsmittel herstellt. Die Milch stammt vom eigenen Hof, die Früchte direkt vom Feld.
Der Weißensee in Kärnten auf 930 Metern Seehöhe wurde heuer von den 47 Naturparks Österreichs zum „Naturpark des Jahres“ gekürt. Die Reportage begleitet Parkranger und Berufsfischer mit dem Floß auf den See und besucht einen Bauernhof, wo Tourismus auf Landwirtschaft trifft.
Für die Serie rund um sommerliche Schaugärten Österreichs führt die Sendung in den exotischen Wüstengarten von Birgit und Gerhard Gußmagg im steirischen Feistritztal. Die Vielfalt auf den 5.800 Quadratmetern wird in der eigenen Gärtnerei gezüchtet.
Gut zwei Drittel aller Österreicher gehen gerne wandern. Wie man sich beim Wandern in Wald und Bergen respektvoll gegenüber Wildtieren verhält, zeigt die Jägerschaft des Niederösterreichischen Jagdverbandes auf dem Muckenkogel im Bezirk Lilienfeld.
Quelle: OTS
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