Gen Z entwirft Zukunftsvisionen für 2040 bis 2100

Eine neue Ausstellung im Museum Niederösterreich zeigt Zukunftsszenarien, die auf Ideen junger Menschen basieren. An 15 Audiostationen werden Geschichten aus den Jahren 2040 bis 2100 präsentiert, so der ORF.
Die Schau „United Nature Democracy (UND). Mutige Zukunftserzählungen für 2040-2100“ widmet sich der Frage, wie das Leben, Wohnen und Arbeiten der Zukunft aussehen könnte. Auf fünf sogenannten Zukunftskontinenten werden an 15 Audiostationen Erzählungen präsentiert. Die Themenpalette reicht von Demokratie über Bildung und Mobilität bis hin zu Gesundheit, Kultur, Arbeit, Landwirtschaft und Technologie.
Als Grundlage dienten Workshops mit jungen Menschen der Generation Z – also Personen der Jahrgänge 1995 bis 2012. Aus deren Ideen wurden die Geschichten entwickelt, wobei auch Künstliche Intelligenz zum Einsatz kam. Die Erzählungen zeichnen eine Zukunft, die im Einklang mit der Natur steht.
Experimentierraum mit eigener Flagge
Zur Ausstellungseröffnung wird die United Nature Democracy (UND) ausgerufen. Sie versteht sich als Experimentierraum für verantwortungsvolle Zukunftsgestaltung. Der Begriff „United“ betont das Miteinander von Menschen aller Generationen mit anderen Spezies sowie mit KI und künftiger Superintelligenz.
„Nature“ stellt die Natur als Grundlage künftigen Wohlstands in den Mittelpunkt. „Democracy“ steht für eine „mehr-als-menschliche Welt“, die Menschen gemeinsam mit der Natur und mit Unterstützung intelligenter Maschinen verwirklichen sollen.
Für die UND wurde eine Fahne mit vier Farben entworfen. Die verschiedenen Farbtöne symbolisieren die Entwicklungsschritte auf dem Weg zu einer regenerativen Zukunft. Ergänzt wird die Ausstellung durch Arbeiten von Friedensreich Hundertwasser und Lois Weinberger, die sich beide mit dem Verhältnis von Mensch und Natur auseinandersetzten.
Entwickelt und kuratiert wurde die Schau von der Zukunftsplattform ReGenerativa, dem Institute of Design Research Vienna und dem Regenerative Design Lab der Universität für angewandte Kunst Wien. Umgesetzt wird sie in Kooperation mit dem Museum Niederösterreich.
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