Gewitter beschädigen Hälfte der Salzburger Obus-Flotte

Heftige Unwetter haben am Sonntagabend in Salzburg massive Schäden verursacht. Rund 50 Prozent der Obusfahrzeuge wurden durch eindringendes Wasser beschädigt, die Feuerwehr rückte zu etwa 80 Einsätzen aus.
Starke Regenfälle haben am Sonntagabend in der Stadt Salzburg erhebliche Schäden an der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur angerichtet. Durch eindringendes Wasser wurde ungefähr die Hälfte der Obus-Flotte in Mitleidenschaft gezogen. Bei vielen Fahrzeugen fiel die Elektrik aus, wie ein Sprecher der Salzburger Linien am Montagvormittag mitteilte. Das genaue Ausmaß der Schäden war zu diesem Zeitpunkt noch Gegenstand von Erhebungen.
Die Feuerwehr musste in der gesamten Region zu rund 80 Einsätzen ausrücken. Mehrere Unterführungen waren überflutet, darunter das Nelböck-Viadukt in der Nähe des Hauptbahnhofs. Die Einsatzkräfte pumpten zudem vollgelaufene Keller aus und beseitigten umgestürzte Bäume. Am Hauptbahnhof musste ein Baugerüst gesichert werden, das umzustürzen drohte.
Wasserrettung bei Einsätzen auf Seen
Auch die Wasserrettung war aufgrund des Wetterumschwungs im Einsatz. Am Wallersee wurde ein Bootsfahrer mitsamt seinem Boot vermisst gemeldet. Der Mann konnte nach kurzer Suche unverletzt aufgefunden werden.
Am Mondsee geriet ein Segler in Schwierigkeiten. Wegen der stürmischen Winde und des starken Wellengangs konnte er nicht mehr eigenständig ans Ufer zurückkehren. Das manövrierunfähige Boot wurde in den Hafen gebracht. Bei den Vorfällen auf den Seen wurde niemand verletzt.
Quelle: APA
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