Graz: Infrastruktur muss mit Wachstum Schritt halten

Mona HopfingerMona Hopfinger
Graz: Wachstum, Mobilität & Infrastruktur mit Straßen, Bahn und Bus als Illustration
© Mit KI (Gemini) generiert

Beim C3 Business Talk am 30. September diskutierten Vertreter aus Wirtschaft, Immobilienbranche und öffentlicher Hand über die Zukunft des Wirtschaftsstandorts. Im Zentrum stand die Frage, wie Städte expandieren können, ohne Lebensqualität einzubüssen.

Mark Perz, Vorstand der Holding Graz, vertrat bei der Podiumsdiskussion die Perspektive der kommunalen Infrastruktur und Mobilität. Gemeinsam mit hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft und Immobilienbranche wurde erörtert, welche Impulse der Wirtschaftsstandort Österreich benötigt.

Ein attraktiver Immobilienmarkt entstehe nicht nur durch neue Gebäude, so das Fazit der Diskussion. Entscheidend seien vielmehr die Qualität des gesamten Standorts, leistungsfähige Infrastruktur, ein gut ausgebauter öffentlicher Verkehr sowie eine vorausschauende Stadt- und Standortentwicklung.

Mobilität von Beginn an mitdenken

Ein zentraler Diskussionspunkt war die Frage, wie Graz auch künftig expandieren kann, ohne an Attraktivität und Lebensqualität zu verlieren. Vorstandsdirektor Perz betonte, dass Infrastruktur und Mobilität nicht dem Wachstum hinterherlaufen dürften. Sie müssten von Beginn an Teil der Stadtentwicklung sein.

Neue Wohn- und Wirtschaftsstandorte benötigten frühzeitig eine leistungsfähige Anbindung an den öffentlichen Verkehr, um langfristig erfolgreich zu sein, so Perz.

Planungssicherheit für Investitionen

Auch die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Österreich wurde intensiv erörtert. Ein wichtiger Ansatzpunkt sei, Investitionen durch verlässliche Rahmenbedingungen und mehr Planungssicherheit zu erleichtern.

Investitionen in Wohnbau, Unternehmensstandorte und Infrastruktur schaffen Arbeitsplätze, stärken die Wirtschaft und leisten einen wesentlichen Beitrag zur weiteren Entwicklung von Städten und Regionen, so das Ergebnis der Diskussion.

Die Veranstaltung bot einen wertvollen Austausch zwischen Wirtschaft, Immobilienbranche und öffentlicher Hand. Die besten Lösungen für die Städte von morgen entstünden dort, wo Infrastruktur, Mobilität, Wirtschaft und Stadtentwicklung gemeinsam gedacht werden, lautete das Fazit.

Quelle: https://www.holding-graz.at/de/graz-wachsen-ohne-an-attraktivitaet-zu-verlieren

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