Graz: Polizei sucht weitere Opfer von Goldketten-Räubern

Pia ProdingerPia Prodinger
©APA/EVA MANHART (Symbolbild)

Nach zwei Raubüberfällen auf Seniorinnen in Graz am 18. Juli ist bei Ermittlungen eine weitere Goldkette aufgetaucht. Die Kette kann keinem der bekannten Opfer zugeordnet werden, so der ORF.

Zwei Grazerinnen im Alter von 81 und 88 Jahren wurden am 18. Juli innerhalb weniger Stunden Opfer von Raubüberfällen. Unbekannte rissen ihnen tagsüber auf offener Straße die Goldketten vom Hals. Die beiden Seniorinnen trugen dabei leichte Verletzungen davon.

Die Ermittler gehen davon aus, dass zwei verschiedene Täter für die Überfälle verantwortlich sind. Wegen der ähnlichen Tatausführung sowie der räumlichen und zeitlichen Nähe könnten die Verdächtigen jedoch miteinander in Verbindung stehen. Die Polizei hatte bereits mit Phantombildern nach den Tätern gefahndet.

Goldkette ohne Zuordnung entdeckt

Bei den laufenden Ermittlungen stießen die Beamten auf eine Goldkette mit fehlender Endöse, die sich keinem der beiden bisher bekannten Opfer zuordnen lässt. Die Ermittler vermuten daher, dass die Tatverdächtigen möglicherweise für weitere Raubüberfälle oder Diebstähle verantwortlich sein könnten, die bislang nicht zur Anzeige gebracht wurden.

Quelle: https://steiermark.orf.at/stories/3365668/

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