Graz würdigt Konsularisches Korps im Rathaus

Mona HopfingerMona Hopfinger
Österreichische Akademiemitglieder stehen in einem holzgetäfelten Saal vor Holzbänken.
© Stadt Graz/Fischer

Die Stadt Graz hat die konsularischen Vertreterinnen und Vertreter beim traditionellen Empfang im Rathaus geehrt. Bürgermeisterin Elke Kahr dankte den 36 Anwesenden für ihre Vermittlerrolle zwischen Kulturen und Ländern.

Beim jährlichen Empfang im Grazer Rathaus hat die Stadt die Leistungen des Konsularischen Korps gewürdigt. Bürgermeisterin Elke Kahr richtete ihren Dank an die 36 konsularischen Vertreterinnen und Vertreter, die als Verbindungsglieder zwischen unterschiedlichen Kulturen und Nationen fungieren. Sie betonte, welchen Beitrag die Konsularinnen und Konsuln zur Integration von Menschen aus dem Ausland in Graz leisten und wie bedeutsam ihre Tätigkeit in den Feldern Kunst, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft ist.

Kahr würdigte die Konsularinnen und Konsuln als Bindeglieder, die maßgeblich dazu beitragen, dass sich Menschen aus den von ihnen vertretenen Ländern in Graz zurechtfinden und wohlfühlen. „Sie sind wichtige Vermittler:innen in den Bereichen Kunst, Kultur, Wirtschaft und Wissenschaft. Sie tragen den Ruf unserer Stadt weit über deren Grenzen hinaus. Ich möchte mich für ihre Arbeit ausdrücklich bedanken. Sie ist von unschätzbarem Wert für Graz“, erklärte die Bürgermeisterin.

Blackout-Konzept vorgestellt

Im Rahmen der Veranstaltung präsentierte Gert Haubenhofer von der Magistratsdirektion das Blackout-Konzept der Stadt Graz. Das Konzept wurde 2023 entwickelt und wird laufend angepasst. Es entstand im Auftrag der Bürgermeisterin und des Magistratsdirektors in Kooperation mit der Holding Graz, der Diözese Graz-Seckau sowie der Evangelischen Kirche. Das Sicherheitskonzept soll im Fall eines großflächigen Stromausfalls greifen.

Die Konsularinnen und Konsuln zeigten großes Interesse an der Präsentation und sagten zu, die Informationen in ihren jeweiligen Wirkungsbereichen zu verbreiten.

Doyen betont Bedeutung der Zusammenarbeit

Rudi Roth, der als Doyen des Korps mit mehr als drei Jahrzehnten Erfahrung an der Spitze steht, äußerte sich in seinen Grußworten positiv über das Sicherheitskonzept. „Es ist gut zu wissen, dass die Stadt ein solches Sicherheitskonzept hat. Man fühlt sich gleich wachgerüttelt“, sagte Roth. Er dankte der Bürgermeisterin für die Einladung und hob die Bedeutung eines friedvollen Miteinanders im internationalen Austausch sowie der konstruktiven Zusammenarbeit mit den Behörden hervor.

Roth bedankte sich zudem bei seinen konsularischen Kolleginnen und Kollegen für deren Einsatz und soziales Engagement. Im Anschluss an den offiziellen Teil nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit für persönliche Gespräche und direkten Informationsaustausch.

In Graz sind insgesamt rund 40 konsularische Vertreterinnen und Vertreter tätig, die meisten davon als Honorarkonsularinnen und Honorarkonsuln, die neben ihrer beruflichen Tätigkeit ehrenamtlich arbeiten.

Quelle: https://www.graz.at/cms/beitrag/10473393/8114224/Empfang_des_Grazer_Konsularischen_Korps.html

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