Graz99ers feuern Zündel nach Doping-Sperre

Die Graz99ers haben sich von Kilian Zündel getrennt. Der 25-jährige Eishockeyspieler erhielt eine zweijährige Sperre, weil er sich nach dem Finale der ICE Hockey League eine intravenöse Infusion geben ließ.
Die Graz99ers haben Kilian Zündel fristlos entlassen. Der 25-Jährige wurde zuvor von der Österreichischen Anti-Doping-Rechtskommission für zwei Jahre gesperrt. Grund dafür ist ein Verstoß gegen die Anti-Doping-Regularien des internationalen Eishockeyverbandes.
Der Spieler hatte sich nach Abschluss der vergangenen Finalserie der ICE Hockey League eine intravenöse Infusion verabreichen lassen. Diese Behandlung verstößt gegen die geltenden Bestimmungen. Zündel akzeptiert die verhängte Sanktion und legt kein Rechtsmittel ein.
Spieler betont: Keine verbotenen Substanzen
In einer Stellungnahme räumte Zündel seinen Fehler ein. „Mir ist natürlich völlig bewusst, dass ich einen Fehler gemacht habe. Umso wichtiger ist es mir jedoch, noch loszuwerden, dass ich keinerlei verbotene, gegen die Dopingbestimmungen verstoßende Substanzen zu mir genommen oder verabreicht bekommen habe. Es handelte sich lediglich, nach einer kräfteraubenden Saison, um eine der Regeneration dienende Vitamininfusion“, ließ der Spieler ausrichten.
Die Graz99ers reagierten mit der sofortigen Entlassung des Spielers. Die zweijährige Sperre bedeutet für Zündel eine längere Zwangspause im Profieishockey.
Quelle: APA
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