Graz99ers gastieren in Budapest – dann Kärnten-Doppel

Die Moser Medical Graz99ers reisen am Mittwoch zu Ferencvárosi TC Budapest. Danach folgen im Merkur Eisstadion binnen 48 Stunden zwei Heimspiele gegen Kärntner Gegner – am Freitag gegen den KAC, am Sonntag gegen den VSV.
Vor der Abreise nach Ungarns Hauptstadt blickte Head Coach Dan Lacroix noch einmal auf den 3:2-Sieg bei den Vienna Capitals zurück. „Dort haben wir schon ziemlich viel gut und richtig gemacht. Wir haben das Spiel kontrolliert, unsere Defense war wirklich gut, wir haben auch hart gearbeitet, jeden verlorenen Puck sofort wieder zurück zu bekommen“, so Lacroix.
Verbesserungsbedarf sieht der Coach noch bei Disziplin und Powerplay. „Generell haben wir in Überzahl ja sehr gute Chancen kreiert. Aber es kommt noch nicht das heraus, was wir uns vorstellen. Daran arbeiten wir jeden Tag sehr hart. Wir spüren, dass es nur eine Frage der Zeit ist.“
Lineup bleibt unverändert
Die Aufstellung wird ident mit jener vom Wien-Spiel sein. Kapitän Marcus Vela fehlt weiterhin, ebenso der erkrankte Julian Bjørgvik-Holm. Für ein Comeback von Tim Harnisch fehlt noch das endgültige ärztliche grüne Licht.
„Unser Start ins Spiel war in Wien richtig gut. So müssen wir in jedes Spiel gehen. Und natürlich gilt es, besser auf unsere Disziplin zu achten und die Strafbank möglichst zu meiden“, betonte Lacroix vor der Partie in Budapest (Mittwoch, 18.30 Uhr).
Ferencváros mit wechselhaften Leistungen
Ferencváros, als Liga-Neuling in der vergangenen Saison um Sekunden an den Pre-Playoffs gescheitert, hat bislang erst fünf Spiele gewonnen, zeigte sich aber unberechenbar. Die Ungarn schlugen Mailand 3:0, gewannen in Fehérvár 5:2, besiegten die Vienna Capitals 3:2 und den KAC in der Overtime ebenfalls 3:2. In Bozen verloren sie erst im Shootout 3:4.
Neu im Kader sind der 24-jährige Kanadier Carter Savoie, 2020 Viertrunden-Pick der Edmonton Oilers, sowie dessen Landsmann David Silye, der von den Calgary Wranglers, NHL-Farmteam der Calgary Flames, nach Budapest wechselte. Ebenso verstärken die beiden Finnen Rasmus Heljanko und Joose Antonen, ehemaliger finnischer Teamspieler, das Team.
„Müssen 60 Minuten hellwach sein“
„Es wird kein einfaches Spiel in Budapest. Sie sind ein sehr schnelles Team. Sie laufen, sie arbeiten 60 Minuten lang. Wir müssen clever, zugleich aber möglichst unkompliziert spielen. Auf unsere Disziplin müssen wir einfach besser achten. Und wir müssen 60 Minuten lang hellwach sein, wir können's uns jedenfalls nicht leisten, zu spät ins Spiel zu kommen“, warnte Lacroix.
Assistant Captain Manuel Ganahl zeigte sich optimistisch: „Wir fangen nun an, immer mehr Dinge immer öfter richtig zu machen. Jetzt gilt es noch, die nötige Konstanz in unser Spiel zu bringen. Wir wissen auch in Budapest sehr genau, was uns dort erwartet und werden bestens darauf eingestellt ins Spiel gehen.“
Nach der Rückkehr aus Ungarn stehen für die Graz99ers zwei Heimspiele gegen Kärntner Mannschaften an: am Freitag gegen den KAC, am Sonntag gegen den VSV.
Quelle: https://99ers.at/next-stop-budapest-dann-kommen-kac-vsv-zu-den-graz99ers
Worüber spricht Graz morgen?
Kostenloses News Briefing aus deiner Region – jeden Morgen um 6 Uhr.
Mit der Anmeldung nimmst du die Datenschutzerklärung zur Kenntnis.