Greenpeace beschwert sich wegen Asbest-Entwarnung

Die Umweltorganisation Greenpeace hat Beschwerde beim Landesverwaltungsgericht eingebracht. Hintergrund sind neue Asbestmessungen bei der Friedensburg Schlaining im Burgenland, so der ORF.
Die Umweltorganisation Greenpeace hatte bereits Ende Juli vor erhöhten Asbestwerten bei mehreren Ausflugszielen im Burgenland gewarnt. Betroffen war unter anderem die Burg Schlaining.
Neue Analysen würden die Belastung nun bestätigen, teilte die Organisation mit. „Wir haben neue Proben bei der Friedensburg Schlaining gezogen, die eine deutliche Belastung der Luft mit Asbestfasern belegen“, erklärte Greenpeace-Umweltchemiker Herwig Schuster. Er forderte eine Sperre des Areals.
Kritik an Landesbehörde
Die Landesimmissionsschutzbehörde (LIB) hatte Anfang August für die Burg Schlaining Entwarnung gegeben. Diese Einschätzung sei für Greenpeace nicht nachvollziehbar, hieß es.
Eine Anfrage gemäß Informationsfreiheitsgesetz sei nicht beantwortet worden. Deshalb brachte die Umweltorganisation nun eine Beschwerde beim Landesverwaltungsgericht ein, um die gewünschten Informationen zu erhalten.
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