Greenpeace bringt Beschwerde wegen Asbest bei Burg Schlaining ein

Pia ProdingerPia Prodinger
Burg mit Asbestgefahr-Schild und Absperrband, Warnung vor Schimmelgefahr
© Mit KI (Gemini) generiert

Die Umweltorganisation sieht weiterhin eine Gefährdung durch Asbestfasern auf der Burg Schlaining im Bezirk Oberwart. Greenpeace wandte sich nun mit einer Beschwerde an das Landesverwaltungsgericht gegen die Landesimmobilien Burgenland GmbH.

Greenpeace hat beim Landesverwaltungsgericht (LVwG) eine Beschwerde gegen die Landesimmobilien Burgenland GmbH (LIB) eingebracht. Die Umweltorganisation sieht nach wie vor eine Gefahr durch Asbest bei der Burg Schlaining im Bezirk Oberwart. Bereits Ende Juli hatte Greenpeace vor erhöhten Asbestwerten bei mehreren Ausflugszielen im Burgenland gewarnt, darunter auch bei der Burg Schlaining.

Neue Analysen würden die Belastung nun bestätigen, so die Organisation. „Wir haben neue Proben bei der Friedensburg Schlaining gezogen, die eine deutliche Belastung der Luft mit Asbestfasern belegen“, erklärte Herwig Schuster, Umweltchemiker bei Greenpeace. Er forderte eine Sperre des Areals.

Die Entwarnung, die die LIB Anfang August für die Burg Schlaining gegeben habe, sei für Greenpeace nicht nachvollziehbar. Eine Anfrage gemäß Informationsfreiheitsgesetz sei nicht beantwortet worden. Deshalb habe die Umweltorganisation nun die Beschwerde beim LVwG eingebracht, um Informationen zu erhalten.

Quelle: APA

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