Greenpeace fordert Asbest-Kontrollen an Schulen

Die Umweltschutzorganisation verlangt die Überprüfung von 22 Schulstandorten im Burgenland, der Steiermark und Niederösterreich. Aus der Bevölkerung seien Hinweise auf mögliche Asbestfunde eingegangen.
Greenpeace hat am Mittwoch die Überprüfung von möglichen Asbestfunden an Schulen und Kindergärten verlangt. Aus der Bevölkerung seien Meldungen zu 22 Schulstandorten eingegangen, erklärte Greenpeace-Sprecher Stefan Stadler. Die meisten Standorte liegen im Burgenland, zwei in der Steiermark und einer in Niederösterreich. Die zuständigen Bildungsbehörden seien bereits informiert worden.
Asbest in Schotterflächen und Steinmauern
Die gemeldeten Asbestverdachtsfälle betreffen unterschiedliche Bereiche der Schulen. Dazu zählen Schotterflächen, Straßenbankette, Begrenzungssteine, Asphaltoberflächen, Dekosteine und Steinmauern. Stadler sieht nun das Bildungsministerium und die jeweiligen Landesschulbehörden in der Pflicht.
Die Funde müssen ehestmöglich überprüft und gesichert werden. Auch in den Innenräumen müsse getestet und alles gereinigt werden, um die Belastung für Kinder und Jugendliche zu minimieren, so der Greenpeace-Sprecher.
189 Meldungen aus Österreich
Greenpeace sammelt seit Anfang Juli online Bevölkerungsmeldungen zu Asbestfunden. Insgesamt seien bisher 189 Flächen gemeldet worden. Davon entfallen 94 auf das Burgenland, 54 auf Wien, 27 auf Niederösterreich und 14 auf die Steiermark. Aus Ungarn seien weitere 342 Meldungen eingegangen.
Quelle: APA
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