Grieskirchen: Wasserverbot zeigt Wirkung – 20 Prozent gespart

Wegen anhaltender Trockenheit gilt im Raum Grieskirchen weiterhin ein Verbot für das Autowaschen, Rasenbewässern und Poolfüllen. Die Maßnahme hat bereits Erfolg gezeigt: Der Wasserverbrauch sank um 20 Prozent, so der ORF.
Im Raum Grieskirchen bleibt das Wasserverbot aufrecht. Das Autowaschen in der Einfahrt, das Sprengen von Rasenflächen, das großflächige Reinigen von Hausfassaden sowie das Befüllen privater Schwimmbecken sind weiterhin untersagt. Seit Inkrafttreten der Verordnung konnte der Wasserverbrauch um 20 Prozent reduziert werden.
August Wiesinger, Geschäftsführer des Wasserverbands Grieskirchen und Umgebung, betont die Bedeutung dieser Einsparung. Die Maßnahme habe die Wasserversorgung gerettet. „Es wäre die Gefahr sehr groß gewesen, dass wir in unserem Bereich komplett trocken wären und dass wir die Haushalte nicht mehr zur Gänze versorgen hätten können“, wird Wiesinger zitiert.
Bevölkerung hält sich an Verordnung
Die Bevölkerung habe die Wassersparverordnung gut angenommen, so Wiesinger. Lediglich vereinzelt habe es kritische Reaktionen in sozialen Medien gegeben. Die Bezirkshauptmannschaft Grieskirchen bestätigte, dass bisher keine Verstöße angezeigt wurden. Bei Nichteinhaltung drohen hohe Geldstrafen.
Verordnung könnte bis in den Herbst gelten
Trotz des Endes der großen Hitze bleibt die Verordnung aufrecht. Der Wasserverband schließt nicht aus, dass sie den gesamten Herbst über bestehen bleibt. Der Grund: In Grieskirchen herrscht schlicht Wassermangel. „Wir haben vor kurzem geprüft, wie es um die Grundwasserstände steht – diese sind bei Grieskirchen um etwa 30 Prozent in den vergangenen zehn Jahren zurückgegangen“, erklärt Wiesinger.
Trotz des gesunkenen Verbrauchs wird nun zusätzliches Wasser aus Bad Schallerbach zugekauft und über Schlüßlberg nach Grieskirchen transportiert.
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