Großeinsatz am Attersee nach Fehlalarm beendet

Mona HopfingerMona Hopfinger
Stand-Up-Paddle-Board mit Paddel liegt am ruhigen See, umgeben von grüner Ufervegetation und Häusern am Horizont.
© Mit KI (Gemini) generiert

Ein Ehepaar aus dem Bezirk Vöcklabruck alarmierte am 18. August gegen 17.48 Uhr die Rettungskräfte, weil es am Attersee eine Person in Not vermutete. Die Suche verlief zunächst ergebnislos – bis sich ein Wassersportler meldete.

Eine 64-Jährige und ihr 67 Jahre alter Mann beobachteten am Attersee eine Person im Wasser, die nach Arm- und Hilfezeichen untergegangen und nicht mehr aufgetaucht sein soll. Daraufhin verständigten sie die Einsatzkräfte.

Die alarmierten Helfer starteten umgehend eine Suchaktion. Aufgrund des schlechten Wetters und starken Wellengangs befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine weiteren Personen im Wasser. Rund 45 Minuten lang suchten die Einsatzkräfte vergeblich nach der vermissten Person.

Wassersportler klärt Missverständnis auf

Gegen 18.30 Uhr meldete sich schließlich ein 37-jähriger Wiener bei den Polizisten. Er war zum vermeintlichen Unfallzeitpunkt mit einem Wassersportgerät im See unterwegs gewesen. Kurz darauf hatte er das Gewässer verlassen und war in ein Haus am Seeufer gegangen, das etwa 170 Meter Luftlinie vom Standort des Ehepaares entfernt lag.

Als der Mann die Suchaktion bemerkte, stellte er sich den Einsatzkräften. Nach Absprache mit den Anzeigestellern begab er sich nochmals mit dem Wassersportgerät ins Wasser, um die Situation zu rekonstruieren. Das Ehepaar bestätigte daraufhin, dass es sich um die zuvor beobachtete Person handelte. Wegen einer Tauch- und Auftauchphase mit dem Gerät waren die beiden von einer Notsituation ausgegangen. Eine Hecke hatte ihnen die Sicht versperrt, sodass sie nicht sehen konnten, wie der 37-Jährige den See verließ.

Die Suche wurde um 18.45 Uhr für alle Einsatzkräfte beendet.

Quelle: https://www.polizei.gv.at/ooe/presse/aussendungen/presse42d6.html?prid=6d6b56626a4e38466630593d&pro=0

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