Großübung nach simuliertem Busunfall in Weiz

Mona HopfingerMona Hopfinger
KHD-Übung Weiz: Einsatzfahrzeuge und Drohne im Kreuzungsbereich L392 und L391
© Mit KI (Gemini) generiert

Rund 100 Einsatzkräfte probten am 2. Oktober den Ernstfall: Bei einer Katastrophenhilfsdienst-Übung in Puch bei Weiz wurde ein Massenunfall mit 19 Verletzten simuliert. Mehrere Feuerwehren und das Rote Kreuz trainierten die bereichsübergreifende Zusammenarbeit.

Am Freitag, dem 2. Oktober 2026, fand im Bereich Weiz eine Katastrophenhilfsdienst-Übung (KHD) statt. Die Freiwillige Feuerwehr Sparberegg nahm gemeinsam mit anderen Wehren an dem Großeinsatz teil. Das Szenario: ein schwerer Busunfall im Löschbereich der FF Puch bei Weiz.

Um 17.45 Uhr wurden die Feuerwehren Puch bei Weiz und Viertelfeistritz zu einem simulierten Massenunfall alarmiert. Der Einsatzort befand sich an der Kreuzung der L392 und L391 auf Höhe des Gasthauses Reisinger. Laut Übungsannahme war ein Bus in einen Graben gestürzt, in dem sich 16 verletzte Personen befanden. Zwei weitere PKW landeten ebenfalls im Graben, drei Personen waren massiv eingeklemmt.

Drohne lieferte Live-Bilder

Wegen der hohen Zahl an Verletzten wurde der Technische Zug 2/57 der KHD-Bereitschaft Weiz sowie Spezialkräfte nachalarmiert. Die FF Sparberegg rückte mit dem MTF-A und der Drohne des Bereichsfeuerwehrverbandes Hartberg aus. Ihre Aufgabe bestand darin, die Einsatzleitung mit hochauflösenden Live-Bildern aus der Luft zu versorgen. Auch das Rote Kreuz war mit zahlreichen Helfern beteiligt.

Nach der erfolgreichen Rettung aller 19 Verletzten wurden die Fahrzeuge mittels Teleskoplader und schweren Abschleppfahrzeugen der Firma ATSW und Matzhold geborgen. Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte an der Übung beteiligt.

Bereichsübergreifende Zusammenarbeit

Die Übung demonstrierte die reibungslose Kooperation zwischen dem BFV Weiz und dem BFV Hartberg sowie mit dem Roten Kreuz. Zahlreiche Ehrengäste verfolgten den Einsatz, darunter die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister Gerlinde Schneider, DI Hannes Grabner und Johannes Hiebler-Texer sowie die Feuerwehrfunktionäre OBR Johann Maier-Paar, BR Thomas Brandl und KHD-Kommandant ABI Hansjörg Drobnak.

Quelle: https://pinggau.gv.at/unsere-gemeinde/aktuelles-aus-pinggau?posts=6ac35063ef08745a3c5e5709

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