Grüne diskutieren Klimaschutz und Industriewandel in Linz

Beim oberösterreichischen Klimagipfel im Lentos Kunstmuseum standen die Dekarbonisierung der Industrie und regionale Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Vertreter der Grünen aus Gallneukirchen und Engerwitzdorf tauschten sich über gemeinsame Herausforderungen aus.
Unter dem Motto „Zukunft der Zuversicht“ fand im Lentos Kunstmuseum in Linz eine Veranstaltung zum Klimaschutz statt. Grüne Vertreter aus Gallneukirchen nutzten die Gelegenheit zum Austausch mit ihren Nachbarn aus Engerwitzdorf. Aufgrund der eng verzahnten Gemeindegebiete sehen beide Seiten bei Themen wie Starkregen und Verkehrsbelastung Potenzial für gemeinsames Handeln.
Voestalpine soll CO2-Ausstoß deutlich senken
Ein Schwerpunkt des Abends war die Dekarbonisierung der Industrie. Andreas Kaindlstorfer, Guide in der Stahlwelt Linz, erläuterte die Pläne der voestalpine. Durch neue Elektrolichtbogenöfen könne das Unternehmen bis 2027 seine Emissionen deutlich reduzieren.
Kaindlstorfer betonte die Dimension: „Die VOEST ist momentan für ca. 15% des GESAMTEN CO2-Ausstoßes Österreichs verantwortlich. Der Strom für diese Öfen MUSS selbstverständlich ein GRÜNER sein, sonst macht das keinen Sinn.“ Nur mit grünem Strom sei die Transformation sinnvoll.
Schnelle Genehmigung für Versorgungsring
Stefan Kaineder verwies auf die rasche Genehmigung eines neuen 220-kV-Versorgungsrings, der die Voraussetzung für die industrielle Transformation schaffe. Die schnelle behördliche Abwicklung zeige, dass Bürokratie bei klaren Prioritäten zügig liefern könne.
Quelle: https://ooe.gruene.at/news/gallinger-grune-beim-oo-klimagipfel
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