Grüne fordern Umsetzung von Wasservorsorge-Maßnahmen

Nach der Naturgefahrentagung in Ebersdorf loben die steirischen Grünen die Aussagen von Agrar-Landesrätin Simone Schmiedtbauer zum Klimawandel. Klubobfrau Sandra Krautwaschl fordert nun konkrete Taten und verweist auf 13 Maßnahmen, die seit dem Sommer vorliegen.
Sandra Krautwaschl, Klubobfrau der Grünen in der Steiermark, begrüßt den Ton, den Simone Schmiedtbauer bei der Naturgefahrentagung in Ebersdorf angeschlagen hat. Die Agrar-Landesrätin hatte dort über die Verantwortung gesprochen, der kommenden Generation einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen.
„Dass Simone Schmiedtbauer sagt, wir seien der nächsten Generation einen lebenswerten Planeten schuldig, ist ein bemerkenswerter neuer Ton aus der Landesregierung“, so Krautwaschl. Die Tagung in der Oststeiermark befasste sich mit Naturgefahren, Wetterextremen und den Auswirkungen der Klimakrise.
13 Maßnahmen seit August auf dem Tisch
Die Grünen hatten im August ein Paket mit 13 Maßnahmen gegen den Wassernotstand präsentiert. Damals waren Wiesen und Äcker vertrocknet, Futter wurde knapp und Almabtriebe mussten vorgezogen werden. Eine Klima-Sommerbilanz zeigte später, wie außergewöhnlich dieser Sommer war.
Besonders die Oststeiermark ist von zunehmenden Wetterextremen betroffen. Auf wochenlange Trockenheit folgt Starkregen, den die ausgetrockneten Böden kaum aufnehmen können. Dass das Thema nun auch in der Landesregierung angekommen sei, wertet Krautwaschl positiv.
Widerspruch im Landesbudget 2027
Die Klubobfrau der Grünen sieht dabei einen Widerspruch. Im Landesbudget 2027 gibt es für Energie und Klimaschutz um rund 7 Millionen Euro weniger Geld.
„Wenn wir verhindern wollen, dass Dürre, Hitze und Starkregen unsere Gemeinden und unsere Landwirtschaft noch stärker belasten, dann reichen gute Worte nicht. Dann braucht es auch die nötigen Mittel für wirksamen Klimaschutz“, erklärt Krautwaschl.
Erwartung an die Landesregierung
Krautwaschl sieht in den Aussagen der Landesrätin eine Chance für gemeinsames Handeln. Sie nehme Schmiedtbauer nun beim Wort und erwarte sich, dass sich die Landesregierung ernsthaft mit den vorliegenden Vorschlägen auseinandersetze.
Wenn sich die Agrar-Landesrätin so klar zur Vorsorge gegen die Folgen der Klimakrise bekenne, sei das eine gute Grundlage, „gemeinsam ins Tun zu kommen“, so Krautwaschl abschließend.
Quelle: https://zukunftsteiermark.at/wasservorsorge-steiermark-klimaschutz
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